Faltbares, Samsung

Faltbares iPhone: Samsung erhält Genehmigung für Massenproduktion

22.06.2026 - 19:45:46 | boerse-global.de

Apple erteilt Samsung Display den Auftrag zur Massenproduktion von OLED-Panels für das erste faltbare iPhone. Der Launch ist für September geplant, doch technische Hürden könnten zu Verzögerungen führen.

Apple gibt Startschuss für faltbares iPhone mit Samsung
Faltbares - A sleek, half-open foldable smartphone with a vibrant screen, subtly displaying an Apple logo, surrounded by abstract tech elements. 22.06.2026 - Bild: über boerse-global.de

Samsung Display erhielt am heutigen Montag die offizielle Genehmigung, die OLED-Module für das lang erwartete Gerät zu fertigen. Damit beginnt der Übergang von der Prototypen-Phase zur aktiven Hardware-Produktion.

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Exklusiver Dreijahresvertrag mit Samsung

Der südkoreanische Display-Hersteller sicherte sich einen exklusiven Dreijahresvertrag für die Lieferung der Falt-Panels. Für 2026 sind erste Bestellungen über rund drei Millionen Einheiten geplant. Apples Qualitätsanforderungen waren hoch: Mindestens 70 Prozent der Produktion mussten fehlerfrei sein. Samsung übertraf diese Vorgabe deutlich und erreichte eine Ausbeute von über 80 Prozent.

Die Fertigung läuft in Samsungs Werken in Vietnam. Dort sind derzeit etwa 50 von 80 Backend-Produktionslinien aktiv. Die Displays nutzen die Color-on-Encapsulation-Technologie (CoE) und Samsungs M16-OLED-Material-Set – eine Kombination, die für die nötige Haltbarkeit und Bildqualität im Falt-Format sorgen soll.

Technische Details und Ausstattung

Das erste faltbare iPhone wird Gerüchten zufolge im Book-Style-Design daherkommen: ein 7,8 Zoll großes Innen-Display und ein 5,5 Zoll Außenbildschirm. Angetrieben wird das Gerät von Apples A20-Chip und einem C2-Modem. Überraschend: Statt Face ID könnte der Falt-Formfaktor auf Touch ID setzen – eine Rückkehr zur Fingerabdruck-Erkennung.

Der Preis dürfte ambitioniert ausfallen. Branchenkreise nennen einen Einstiegspreis von umgerechnet rund 1.850 Euro. Das 256-GB-Modell könnte bei etwa 2.150 Euro liegen, die 1-TB-Version an die 2.800 Euro heranreichen.

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Starttermin noch unsicher

Eigentlich peilt Apple einen Launch im September 2026 an – parallel zur iPhone-18-Pro-Serie. Doch technische Hürden könnten den Zeitplan durcheinanderbringen. Das Scharnier des Geräts, das aus 3D-gedrucktem Flüssigmetall besteht, bereitet Probleme: Bei Tests gab es Geräusche und Stabilitätsbedenken.

Hinzu kommen Schwierigkeiten mit der Hauptplatine. Verzögerungen von zwei Wochen bis zu einem Monat gelten als möglich. Beobachter rechnen daher mit einem knappen Angebot zum Jahresende – eine breite Marktverfügbarkeit könnte sich bis Anfang 2027 verschieben.

Wettbewerb und Zukunftspläne

Die Partnerschaft unterstreicht die Dominanz koreanischer Display-Hersteller in Apples Premium-Lieferkette. Während Samsung das Foldable-Projekt betreut, hat LG Berichten zufolge Aufträge für die Apple Watch Series 12 und Teile der iPhone-18-Pro-Reihe erhalten. Der chinesische Hersteller BOE konnte sich dagegen nicht für die neuen Produkte qualifizieren.

Für 2027 plant Apple offenbar bereits die nächste Generation: Spezielle 20-Jahres-Jubiläumsmodelle mit gebogenem Glas und nahezu randlosen Displays sind in der Entwicklung. Ein zweites faltbares iPhone mit einem fortschrittlichen 2nm-A21-Chip soll dann folgen.

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