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Excel: Microsoft testet KI-Funktion für automatisierte Finanzprozesse

29.06.2026 - 11:25:17 | boerse-global.de

Microsoft integriert KI-Assistenten in Excel und schließt kritische Sicherheitslücke. Neue Funktionen automatisieren wiederkehrende Finanzaufgaben.

Microsoft Excel: Neue KI-Funktionen automatisieren Finanzprozesse
Excel - Eine Hand interagiert mit einem futuristischen, leuchtenden Tabelleninterface mit Finanzdaten und KI-Symbolen, die Automatisierung darstellt. 29.06.2026 - Bild: über boerse-global.de

Der Tabellenkalkulations-Klassiker bekommt eine mächtige KI-Funktion für wiederkehrende Finanzaufgaben.

Microsoft testet eine neue Funktion für Excel, die komplexe Finanzprozesse automatisieren soll. Die sogenannten „AI Skills“ erlauben es Mitarbeitern, monatlich wiederkehrende Arbeitsabläufe ohne manuelle Programmierung zu erledigen. Das berichten Branchenbeobachter am Wochenende. Ziel ist es, künstliche Intelligenz tiefer in die Tabellenverwaltung zu integrieren und Datenverarbeitung zu standardisieren.

Automatisierte Datenanalyse mit einem Klick

Bereits am vergangenen Freitag veröffentlichten Experten eine Anleitung zur Automatisierung kategoriespezifischer Dokumentation. Die Funktion „Show Report Filter Pages“ erstellt automatisch separate Arbeitsblätter für jeden Filtereintrag – bisher mussten Nutzer das mühsam von Hand erledigen.

Weitere Tricks für große Datensätze: Der Distinct Count über das Datenmodell identifiziert eindeutige Werte. Ein simpler Doppelklick auf einen PivotTable-Wert öffnet die zugrundeliegenden Quelldaten. Und wer seine Oberfläche aufräumen will, ersetzt klassische Zellenkommentare durch Data Validation Input Messages. Diese Methode blendet beim Anklicken einer Zelle automatisch Hilfetexte ein – ohne die lästigen roten Dreiecke.

ChatGPT und Claude direkt in der Tabelle

Die Verbindung externer KI-Modelle mit Tabellenkalkulationen rückt in den Fokus. Eine Anleitung vom Sonntag zeigt, wie sich Assistenten wie ChatGPT und Claude über APIs, Browser-Erweiterungen oder Automatisierungsplattformen direkt mit Excel und Google Sheets koppeln lassen. Die Anwendungsfälle: automatische Formelgenerierung, Datenbereinigung, Berichtserstellung und Prognosen.

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Auch Google zieht nach: Der Konzern veröffentlichte am Freitag elf konkrete Taktiken für seinen Gemini-Assistenten im Workspace-Ökosystem. Dazu gehören Prompt-Engineering mit NotebookLM zur Zusammenfassung sowie spezialisierte Sheets-Tracker und personalisierte Gems.

Sicherheitslücke geschlossen

Neben den Neuerungen hat Microsoft auch ein Sicherheitsproblem behoben. Am Montag bestätigte der Konzern die Schließung der als hochriskant eingestuften Schwachstelle CVE-2025-60727. Der Fehler vom Typ „Out-of-Bounds Read“ hätte es Angreifern ermöglicht, Schadcode auszuführen – vorausgesetzt, ein Nutzer öffnet eine manipulierte Tabelle.

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Das Update wurde im Rahmen des monatlichen Patch-Zyklus ausgeliefert. Nach Angaben des Unternehmens gab es bislang keine Berichte über aktive Ausnutzung der Lücke. Der Schritt ist Teil einer umfassenden Sicherheitsinitiative, während automatisierte Workflows zunehmend mit externen Datenquellen und KI-Tools zusammenarbeiten.

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