EU-Projekt, UNCAN-CONNECT

EU-Projekt UNCAN-CONNECT revolutioniert Krebsforschung und -behandlung durch europaweite, datengestĂŒtzte Zusammenarbeit

08.01.2025 - 09:55:04 | presseportal.de

Hall in Tirol - PrivatuniversitÀt UMIT TIROL leitet einen Anwendungsfall mit einem Forschungsvolumen von einer Million Euro

EU-Projekt UNCAN-CONNECT revolutioniert Krebsforschung und -behandlung durch europaweite, datengestĂŒtzte Zusammenarbeit - Foto: presseportal.de
EU-Projekt "UNCAN-CONNECT" revolutioniert Krebsforschung und -behandlung durch europaweite, datengestĂŒtzte Zusammenarbeit - Foto: presseportal.de

Anfang Januar fand das erste Konsortialtreffen der Partner des Horizon Europe Projektes „UNCAN-CONNECT“ statt, welches durch eine europaweite datengestĂŒtzte Zusammenarbeit die Krebsforschung und -behandlung revolutionieren soll. Im Rahmen des fĂŒnfjĂ€hrigen Projektes mit einem Forschungsvolumen von 30 Millionen Euro arbeiten europaweit 53 Partnerorganisationen und -unternehmen zusammen. Das Institut fĂŒr Public Health, Medical Decision Making und Health Technology Assessment (IPH) der PrivatuniversitĂ€t UMIT TIROL leitet in diesem wegweisenden, innovativen EU-Projekt einen Anwendungsfall mit einem Forschungsvolumen von einer Million Euro.

Krebserkrankungen sind zweithÀufigste Todesursache in Europa

Hintergrund fĂŒr das Projekt "UNCAN-CONNECT" ist die Tatsache, dass Krebserkrankungen nach Herz-Kreislauf-Erkrankungen die zweithĂ€ufigste Todesursache darstellen. Ohne entschiedene Maßnahmen werden sie bis 2035 zur fĂŒhrenden Todesursache in Europa. Das Projekt legt den Fokus auf die sechs großen Krebsarten PĂ€diatrische Tumore, lymphoide Malignome, BauchspeicheldrĂŒsenkrebs, Eierstockkrebs, Lungenkrebs und Prostatakrebs. Die UMIT TIROL leitet im Rahmen von „UNCAN-CONNECT“ den Anwendungsfall zu Eierstockkrebs.

Effektive Nutzung von Krebsdaten durch offenen und dezentralen Datenraum

“Mit dem EU-Projekt wollen wir fĂŒr Forschende, kleine und mittlere Unternehmen sowie fĂŒr Innovatoren in Europa die Möglichkeit schaffen, Krebsdaten aus KrankenhĂ€usern, Krebsregistern oder Biodatenbanken effektiv zu nutzen und so die Krebsforschung zu revolutionieren", erklĂ€rt die Projektleiterin Dr. LĂĄra Hallsson vom IPH der PrivatuniversitĂ€t UMIT TIROL. "Unser Ziel ist es, durch die Zusammenarbeit unterschiedlicher Akteure einen offenen und dezentralisierten Datenraum zu schaffen, der das Zusammenspiel verschiedener Systeme, Techniken und Organisationen ermöglicht. Damit können dann erstmals lĂ€nderĂŒbergreifend Daten mit modernen Data Science Methoden analysiert und Empfehlungen fĂŒr personalisierte Krebsbehandlung abgeleitet werden“, sagt Hallsson, die am IPH der PrivatuniversitĂ€t UMIT TIROL die Koordinatorin des Programmes fĂŒr Kausalinferenz ist. Assoz.-Prof. Dr. Gaby Sroczynski, Leiterin des Programms fĂŒr Medical Decision Making an der PrivatuniversitĂ€t UMIT TIROL, hebt hervor: “Das Besondere an diesem Projekt ist, dass es nicht nur technische Lösungen bietet, sondern auch ein Governance-, Compliance- und Betriebsframework entwickelt, das die ethischen und rechtlichen Anforderungen an den Umgang mit sensiblen Daten in Europa berĂŒcksichtigt.”

IPH der PrivatuniversitÀt UMIT TIROL ist Partner von neun EU-Projekten

Univ.-Prof. Dr. Uwe Siebert, Leiter des IPH der PrivatuniversitĂ€t UMIT TIROL, freut sich, dass sein Institut nach einem europaweitem kompetitiven Ausschreibungsverfahren als Partner fĂŒr das EU-Projekt "UNCAN-CONNECT“ ausgewĂ€hlt wurde. „In diesem Projekt können wir unser Know-how im Bereich entscheidungsanalytische Modellierung verknĂŒpft mit Data Science Methoden und Kausalevaluation, welches wir in den vergangenen Jahren aufgebaut haben, ideal einbringen und damit evidenzbasierte Empfehlungen fĂŒr die Gesundheitspolitik und personalisierte Behandlungskonzepte entwickeln“, sagt Univ.-Prof. Dr. Uwe Siebert.

Das IPH der PrivatuniversitÀt UMIT TIROL ist aktuell bereits Partner von neun laufenden EU-Projekten, in denen die UMIT TIROL-Wissenschaftler*innen ihre umfassende Forschungskompetenz mit modernsten Methoden aus Data Science und Modellierung unter Beweis stellen.

GesundheitslandesrĂ€tin Cornelia Hagele: „Forschung mit direktem Nutzen fĂŒr die Menschen“

GesundheitslandesrÀtin Cornelia Hagele betont die Bedeutung des Projektes:

"Das Projekt zeigt eindrucksvoll, wie die UMIT TIROL als Vorreiterin in zahlreichen Forschungsbereichen nicht nur innovative Lösungen entwickelt, sondern diese auch direkt fĂŒr die Verbesserung der Gesundheitsversorgung einsetzt. Durch die Nutzung modernster Data-Science-Methoden und den Aufbau eines europaweiten Datenraums trĂ€gt die UMIT TIROL entscheidend dazu bei, personalisierte Krebsbehandlungen voranzutreiben. Solche Projekte sind von unschĂ€tzbarem Wert, um die medizinische Versorgung nachhaltig zu verbessern und das Leben vieler Patientinnen und Patienten zu retten."

Pressekontakt:

UMIT TIROL - PrivatuniversitĂ€t fĂŒr Gesundheitswissenschaften und -
technologie
Mag. Johannes Schwaighofer
Telefon: 06644618201
E-Mail: johannes.schwaighofer@umit-tirol.at
Website: https://www.umit-tirol.at

Original-Content von: UMIT - Private UniversitĂ€t fĂŒr Gesundheitswissenschaften, Medizinische Informatik und Technik ĂŒbermittelt durch news aktuell

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