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ESET Mobile Security: Anti-Diebstahl mit Kamera-Fotos ab Mai

Veröffentlicht am: 30.05.2026 um 20:29 Uhr | Redaktion boerse-global.de

ESET erweitert sein Sicherheitsangebot um KI-Analyse, Cloud-Schutz und einen neuen Anti-Diebstahl-Modus für Android-Geräte.

ESET Mobile Security: Anti-Diebstahl mit Kamera-Fotos ab Mai Illustration mit AI erstellt übermittelt durch boerse-global.de
ESET Mobile Security: Anti-Diebstahl mit Kamera-Fotos ab Mai Illustration mit AI erstellt übermittelt durch boerse-global.de

Der europäische Anbieter stellte eine neue Version seiner mobilen Sicherheitslösung für Android vor, dazu Cloud-Schutzmodule und KI-gestützte Analyse-Tools.

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Neuer Anti-Diebstahl-Modus für Android

Die verbesserte Version von ESET Mobile Security für Android startet zunächst im asiatisch-pazifischen Raum. Die Premium-Variante bietet nun proaktive Anti-Diebstahl-Funktionen.

Erkennt das System unbefugte Zugiffsversuche – etwa durch falsche PIN-Eingaben oder einen SIM-Karten-Wechsel – macht es automatisch Aufnahmen über die Frontkamera. Bei kritischem Batteriestand übermittelt es zudem den Gerätestandort.

„Mobile Sicherheit gewinnt in einer zunehmend vernetzten Arbeitswelt enorm an Bedeutung“, sagt Parvinder Walia, Sales Director bei ESET für die Region APAC.

Parallel dazu erhielt die Lösung ESET Secure Authentication ein Update. Die Zwei-Faktor-Authentisierung (2FA) wurde weiter optimiert.

Cloud-Plattform bekommt KI-Berater

ESET weitete am 30. Mai auch seine Cloud-Sicherheitsplattform aus. Das neue Modul „Cloud Workload Protection“ sichert virtuelle Maschinen in Umgebungen wie AWS, Microsoft Azure und der Google Cloud ab.

In der Verwaltungskonsole ESET PROTECT kommt künftig ein „AI Advisor“ zum Einsatz. Er unterstützt Administratoren durch KI-gestützte Analyse von Vorfällen und verbessert die visuelle Darstellung von Angriffshistorien.

Ein weiterer Schwerpunkt: Phishing-Abwehr. Das Tool Cloud Office Security erkennt und blockiert manipulierte Kalendereinladungen sowie bösartige QR-Codes.

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Bedrohungslage: KI treibt Kriminalität

Die Aktualisierungen kommen nicht von ungefähr. Laut ESET Lateinamerika berichten 87 Prozent der Organisationen von einem Anstieg KI-verursachter Risiken.

Täglich kursieren rund 3,4 Milliarden Phishing-E-Mails – 82,6 Prozent davon sind KI-generiert. Im ersten Quartal 2026 registrierte ESET bereits 2.200 Ransomware-Angriffe. Gestohlene Zugangsdaten waren in 80 Prozent der Fälle die Ursache.

Auch Branchenkollegen melden alarmierende Zahlen. Kaspersky verzeichnete für die ersten vier Monate 2026 einen Anstieg von NFC-Angriffen auf Android um 188 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Angreifer nutzen schädliche Apps, um Kreditkartendaten über die Nahfeldkommunikation auszulesen.

In Deutschland kam es Ende Mai im Raum Hamm zu Schadensfällen im fünfstelligen Euro-Bereich durch Betrugsmaschen wie Smishing.

Disclaimer zu unseren Artikeln: Keine Anlageberatung, keine Kauf- oder Verkaufsempfehlung. Angaben zu Kursen, Unternehmen und Märkten ohne Gewähr; Änderungen jederzeit möglich. Börsengeschäfte können zu hohen Verlusten führen. Unsere Beiträge werden ganz oder teilweise automatisiert mit Unterstützung von AI erstellt und geprüft.

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