Empro Classic: Vier Deutsche starten in der Open-Klasse
17.06.2026 - 03:01:16 | boerse-global.de
Mehrere hochkarätige Wettkämpfe in Nordamerika und Europa entscheiden derzeit über die Startplätze für den Mr. Olympia in Las Vegas. Die Ergebnisse zeigen: personelle Umbrüche und internationale Konkurrenz machen den Deutschen zu schaffen.
Toronto Pro 2026: Deutscher Erfolg bleibt aus
Bei der Toronto Pro in Kanada am 13. und 14. Juni stand die Olympia-Qualifikation im Fokus. In der Open-Klasse sicherte sich Quinton Eriya den Sieg und das Ticket für Las Vegas. Er verwies Eric Wood und Blessing Awodibu auf die Plätze zwei und drei.
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Aus deutscher Sicht verlief der Wettkampf enttäuschend. Bahar Ayra verpasste in der Figure-Klasse die Olympia-Quali knapp. Die Ergebnisse zeigen: Europäische Starter tun sich auf nordamerikanischem Boden schwer gegen die dortige Konkurrenz.
Empro Classic: Vier Deutsche in der Open-Klasse
Mitte Juni richtet sich der Blick auf die Empro Classic in Spanien. Der Wettkampf gilt als zentraler Termin für europäische Profis. Das deutsche Aufgebot in der prestigeträchtigen Open-Klasse ist mit vier Startern besetzt - einige mit neuen Coaches.
Emir Omeragic startet erstmals unter Trainer Patrick Tuor. Justin Musiol gibt sein Saisondebüt nach einer Bauchnabel-OP. Ergänzt wird das Feld durch Roman Fritz und Nicolas Bernhardt. Die internationale Konkurrenz ist hochkarätig: Behrooz Tabani, Sasan Heirati und William Bonac sind dabei. Bonac gilt nach Platz neun beim Mr. Olympia 2025 als Favorit.
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Spezialklassen: Neue Gesichter und Ambitionen
Auch in den restriktiveren Gewichtsklassen zeigen die Deutschen Ambitionen. In der 212-Klasse (bis 96 kg) peilt Steve Benthin eine Top-10-Platzierung an. Jury Kruber und Artur Polutranko komplettieren das Team.
Ein besonderer Fokus liegt auf der Classic Physique: William Niewiara gibt sein Profidebüt. Luca Reger startet unter neuer Betreuung, Reiner Stimmler ist ebenfalls dabei.
Die weiteren deutschen Starter:
- Men's Physique: Pamuke Kisala, Christian Ani und Tobias Wissmann
- Women's Physique: Tanja Schröder (über 50 Jahre)
- Figure: Vanessa Happle und Nina Paulus
Die Wettbewerbsdichte zeigt: Die deutsche Szene setzt verstärkt auf Kooperationen mit internationalen Trainern. Das Ziel: den Anschluss an die Weltspitze in allen Disziplinen halten.
