Elektroakupunktur, Wirkung

Elektroakupunktur: 480-Patienten-Studie belegt Wirkung bei Knie-Arthrose

13.06.2026 - 19:22:44 | boerse-global.de

Studie belegt Wirksamkeit von Elektroakupunktur bei Knie-Arthrose. Neues Cannabinoid-Medikament erhält Zulassung. CRISPR-Forschung zeigt Potenzial bei Herzschwäche.

Medizin-Trends: Elektroakupunktur, Cannabinoide & Genforschung
Elektroakupunktur - Nahaufnahme von Akupunkturnadeln, die in den Rücken einer Person eingeführt werden, mit einem Hauch von elektrischem Licht, das von den Nadeln ausgeht. 13.06.2026 - Bild: über boerse-global.de

Besonders bei chronischen Beschwerden und in der postoperativen Versorgung zeichnen sich vielversprechende Entwicklungen ab.

Elektroakupunktur: Neue Hoffnung bei Knie-Arthrose

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Während die Elektroakupunktur klinische Erfolge feiert, bietet die Akupressur eine einfache Möglichkeit, Gelenkschmerzen auch ohne technische Hilfsmittel selbst zu lindern. Der kostenlose PDF-Guide zeigt Schritt für Schritt, wie Sie Arthrose-Beschwerden durch gezielte Druckpunkte aktiv und ohne Arztbesuch beeinflussen können. 101 Druckpunkte gegen Arthrose jetzt kostenlos anfordern

Eine aktuelle Studie mit 480 Patienten belegt die Wirksamkeit von Elektroakupunktur bei Knie-Arthrose. Die Probanden erhielten sechs Wochen lang dreimal wöchentlich Behandlungen. Das Ergebnis: deutliche Schmerzreduktion im Vergleich zur Kontrollgruppe mit Schein-Akupunktur.

MRT-Aufnahmen bestätigten zudem verbesserte Entzündungswerte bei der Hälfte der untersuchten Parameter. Die Studie erschien im Fachmagazin eClinicalMedicine.

Parallel dazu gibt es Fortschritte in der Pharmakologie. Das Unternehmen Vertanical aus Gräfelfing erhielt im Juni 2026 die Zulassung für Exilby – ein Cannabinoid-Medikament gegen chronische Rückenschmerzen. Die Markteinführung ist für September geplant.

Medizinische Pigmentierung: Ästhetik nach Brustkrebs

Nach Mastektomien gewinnt die ästhetische Rehabilitation an Bedeutung. Die medizinische Pigmentierung rekonstruiert das Erscheinungsbild der Brustwarze. In Deutschland werden jährlich zahlreiche solcher Eingriffe durchgeführt.

Die Kostenübernahme durch Krankenkassen ist uneinheitlich: Rund 60 Prozent der medizinischen Tätowierungen werden vollständig erstattet. Die Initiative #wiederganzich ermöglicht jährlich drei kostenfreie Behandlungen für betroffene Frauen. Bewerbungen sind noch bis zum 30. Juni 2026 möglich.

Osteopathie: Den Vagusnerv aktivieren

Manuelle Techniken und Atemübungen rücken zunehmend in den Fokus der Stressforschung. Die Physiotherapeutin und Osteopathin Friederike Reumann beschreibt in einer neuen Publikation Methoden zur Vagusnerv-Aktivierung.

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Ergänzend zu Atemübungen zeigt dieser Experten-Report, wie Sie durch gezielte Vagusnerv-Aktivierung Ihre Selbstheilungskräfte fördern und Stress in nur wenigen Minuten täglich reduzieren können. Sichern Sie sich den kostenlosen Ratgeber inklusive Trainingsvideo, um Ihr Nervensystem auf natürliche Weise wieder ins Gleichgewicht zu bringen. Kostenlosen Vagus-Therapie-Report hier herunterladen

Durch Ujjayi-Atmung und spezifische Atemrhythmen soll der Körper lernen, Stressreaktionen eigenständig zu regulieren. Das Fachbuch ist im Juni 2026 im Riva-Verlag erschienen.

Auch in der Pflegeausbildung halten komplementäre Konzepte Einzug. An der Gesundheits- und Krankenpflegeschule Neunkirchen fand eine Unterrichtseinheit zur Basalen Stimulation statt. Ein Paralympics-Sieger wirkte mit, um die Bedeutung sensorischer Anreize zu verdeutlichen.

Minimalinvasive Verfahren: Schonender operieren

Ultraschallgeführte Regionalanästhesien reduzieren den Opioidbedarf nach chirurgischen Eingriffen. Am Vierten Volkskrankenhaus in Yongzhou kam im Juni 2026 eine TAP-Blockade (Transversus-Abdominis-Plane-Block) bei einem Kaiserschnitt zum Einsatz. Die multimodale Analgesie führte zu niedrigen postoperativen Schmerzwerten und vermied typische Nebenwirkungen.

In der Gefäßchirurgie setzt das Städtische Klinikum Wolfenbüttel auf die endovaskuläre Lasertherapie gegen Krampfadern. Rund 30 Prozent der Bevölkerung sind betroffen. Der Eingriff erfolgt ambulant unter örtlicher Betäubung.

Genforschung: CRISPR gegen Herzschwäche?

Forscher der Universitätsmedizin Göttingen entdeckten einen genetischen Steuerungsmechanismus, der die Herzfunktion beeinflusst. Durch gezielte Aktivierung eines bestimmten Schalters mittels CRISPR-Technologie gelang in Modellen eine Verbesserung der Herzleistung. Langfristig könnte dies neue Therapiewege bei Herzschwäche eröffnen.

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