Eisenmangel, Präparat

Eisenmangel: Neues Präparat SunActive Fe umgeht Verdauungsprobleme

02.07.2026 - 16:31:49 | boerse-global.de

Ein neuartiges Eisenpräparat von Greenmindset Pharma verspricht magenschonende Aufnahme ohne typische Unverträglichkeiten.

Greenmindset Pharma: Neues Eisenpräparat ohne Nebenwirkungen
Eisenmangel - Eine einzelne Eisen-Nahrungsergänzungskapsel liegt neben einem Glas Wasser auf einer sauberen Oberfläche, minimalistisch und einfach. 02.07.2026 - Bild: über boerse-global.de

Klassische Eisenpräparate sind berüchtigt: metallischer Geschmack, Verdauungsprobleme, komplizierte Einnahmevorschriften. Jetzt bringt Greenmindset Pharma ein neues Mittel auf den Markt, das diese Hürden umgehen soll.

Endosomales Eisen: Aufnahme über die Zellwand

Das Problem herkömmlicher Präparate liegt im Magen-Darm-Trakt. Viele Menschen reagieren mit Unverträglichkeiten. Zudem beeinflussen Nahrungsmittel wie Kaffee, Tee oder Calcium die Aufnahme. Das neue Präparat SunActive Fe setzt auf endosomales Eisen – es wird über den Prozess der Endozytose aufgenommen.

Die Vorteile liegen auf der Hand: Das Eisen ist magenschonend, verursacht weder metallischen Geschmack noch Verdauungsbeschwerden. Und es ist unabhängig von Mahlzeiten einnehmbar. Kein stundenlanges Warten mehr zwischen Kaffee und Tablette. Pro Kapsel stecken 14 mg Eisen – exakt die empfohlene Tagesdosis. Die präbiotische Hülle aus Pullulan soll zusätzlich die Darmgesundheit unterstützen.

WHO-Daten belegen: Millionen Frauen betroffen

Der Bedarf ist enorm. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) meldete für 2023: Rund 30,7 Prozent der Frauen zwischen 15 und 49 Jahren weltweit leiden an Anämie. Die spanische ANIBES-Studie zeigt, dass nur 17 Prozent der Frauen die empfohlenen Eisenmengen über die Ernährung aufnehmen.

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Auch Arkopharma reagiert. Anfang Juli kündigte das Unternehmen neue Präparate an – mit natürlichen Formeln gegen Müdigkeit bei Eisenmangel. Neben flüssigen Varianten mit Kräuterextrakten sollen ab August Kautabletten kommen. Sie nutzen Mikro-Eisenkügelchen in einer Lecithin-Struktur für bessere Absorption. Fachgesellschaften wie die SEHH sehen besonders fertile Frauen, Schwangere und Jugendliche als Risikogruppe.

Magnesium, Vitamin B6 und bessere Diagnostik

Nicht nur Eisen rückt in den Fokus. Hermes Arzneimittel präsentierte Anfang Juli neue Kombinationen aus Magnesium und Vitamin B6 – als Weichgummis. Magnesium ist essenziell für die Muskelfunktion, Vitamin B6 unterstützt die Stoffwechselprozesse.

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Auch bei der Diagnostik tut sich etwas. Die britischen NHS-Leitlinien (NICE) empfehlen seit Juli verstärkt Untersuchungen auf das polyendokrine metabolische Ovarialsyndrom (PMOS) bei unregelmäßigen Perioden. Das Syndrom betrifft etwa jede achte Frau und geht oft mit hormonellen Ungleichgewichten einher.

Forscher der Universitäten Duisburg-Essen und Düsseldorf veröffentlichten im Juli eine neue Screeningmethode zur Früherkennung von Gefäßschäden mittels Nahinfrarotspektroskopie. Und Wissenschaftler des Universitätsklinikums Jena entwickelten Ende Juni ein Verfahren zur Genom-Analyse aus Blutplasma – Krankheitserreger sollen sich damit innerhalb von zwölf Stunden identifizieren lassen.

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