Einbruch-Masche, Kriminelle

Einbruch-Masche: Kriminelle nutzen Klebefäden zur Zielsuche

Veröffentlicht: 04.07.2026 um 15:26 Uhr, Redaktion boerse-global.de

Einbrecher in Oberösterreich nutzen unsichtbare Klebefäden, um leere Wohnungen auszuspähen. Die Polizei ermittelt gegen organisierte Banden.

Klebefaden-Masche: So erkennen Sie Einbrecher-Tricks in Oberösterreich
Nahaufnahme einer Wohnungstür mit einem dünnen, fast unsichtbaren Faden, der zwischen Türblatt und Rahmen gespannt ist. Illustration mit AI erstellt übermittelt durch boerse-global.de

Kriminelle bringen fast unsichtbare Klebefäden an Wohnungstüren an. So prüfen sie diskret, ob Bewohner abwesend sind.

Betroffen sind laut Polizei derzeit vor allem städtische Gebiete. Die Markierungen bestehen aus dünnen Fäden zwischen Türblatt und Türstock. Bleibt der Faden über Stunden oder Tage unbeschädigt, gilt die Wohnung als verlassen – das perfekte Ziel für einen Einbruch.

Ermittlungen gegen organisierte Banden

Das Landeskriminalamt Oberösterreich hat die Ermittlungen aufgenommen. Im Visier: organisierte Tätergruppen, die für mehrere Einbrüche in Linz, Traun, Wels und Steyr verantwortlich sein sollen. Die Ermittler gehen von systematischer Vorgehensweise aus. Die Banden durchkämmen gezielt Mehrparteienhäuser nach potenziellen Zielen.

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Die Polizei appelliert an die Bevölkerung: Wer verdächtige Fäden an der eigenen oder an Nachbarstüren entdeckt, soll sofort die Polizei unter 133 verständigen. Hinweise aus der Nachbarschaft seien für die Aufklärung entscheidend.

Weitere Einbrüche in Deutschland

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Auch aus anderen Regionen meldet die Polizei Einbrüche. In Stuttgart-Weilimdorf suchten Ermittler nach Zeugen für einen Vorfall in der Landauer Straße. In Augsburg-Lechhausen drangen Täter in ein Wohnhaus in der Ernst-Moritz-Arndt-Straße ein.

Einen direkten Zusammenhang mit der Klebefaden-Masche aus Oberösterreich bestätigten die Behörden bislang nicht. Die aktuellen Vorfälle zeigen aber: Wachsamkeit in der Nachbarschaft bleibt der beste Schutz.

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