EFT-Klopfakupressur, VHS

EFT-Klopfakupressur: VHS Großhansdorf bietet Seminar am 6. Oktober

Veröffentlicht am: 27.09.2026 um 13:18 Uhr | Redaktion boerse-global.de

Studien untersuchen Akupunktur bei Zwangsstörungen sowie Zusammenhänge zwischen Entzündungswerten, psychischer Belastung und Herzgesundheit.

Stressregulation: Akupressur, Atemübungen und Natur als Ansätze
Getrocknete Rosenblüten und hölzerne Akupunkturwerkzeuge auf einer hellen Steinoberfläche bei weichem Tageslicht. Illustration mit AI erstellt.

Angesichts einer stetigen Konfrontation mit negativen Nachrichtenberichten und der damit verbundenen emotionalen Belastung rücken Methoden der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) verstärkt in den Fokus der präventiven Selbsthilfe. Wie aus aktuellen Ratgeber-Analysen vom September 2026 hervorgeht, können gezielte Techniken wie die Akupressur dazu beitragen, innere Unruhe zu mildern und das Qi zu harmonisieren.

Akupressur und phytotherapeutische Ansätze bei psychischem Stress

Zur Bewältigung akuter Belastungsreaktionen, die durch die Rezeption belastender Informationen ausgelöst werden, wird die Stimulation spezifischer Akupressurpunkte empfohlen.

Insbesondere die Punkte Taichong und Neiguan gelten in der TCM als wirksam, um eine energetische Harmonisierung herbeizuführen. Ergänzend hierzu zeigt die Fachliteratur auf, dass der tägliche Verzehr von Rosenblüten in Form von Tee die emotionale Regulation unterstützen kann.

Einen wissenschaftlichen Beleg für die Wirksamkeit von Punktenstimulation liefert eine im Jahr 2026 veröffentlichte systematische Übersichtsarbeit und Metaanalyse von Yang J et al. im Fachmagazin Frontiers in Neurology.

Die Forscher untersuchten 23 randomisierte kontrollierte Studien mit insgesamt 1.713 Patienten, die unter Zwangsstörungen litten. Die Ergebnisse zeigten, dass eine Akupunkturbehandlung als Ergänzung zur herkömmlichen Medikation eine signifikante Reduktion der Symptomlast bewirkte.

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Im Vergleich zur reinen Medikation sank der entsprechende Wert auf der Y-BOCS-Skala um durchschnittlich 2,97 Punkte. Zudem stellten die Autoren fest, dass bei einer Kombination von Akupunktur, Medikation und kognitiver Verhaltenstherapie die Reduktion mit 3,50 Punkten noch deutlicher ausfiel.

Wissenschaftliche Einordnung von Entzündungsprozessen und Erschöpfung

Die Bedeutung einer frühzeitigen Stressregulation wird durch großangelegte kardiologische Studien untermauert. Forscher des Imperial College London analysierten Daten von 488.079 Erwachsenen aus der britischen UK Biobank, um den Zusammenhang zwischen chronischen, niedriggradigen Entzündungen und der Herzstruktur zu untersuchen.

Laut dem Bericht im European Journal of Preventive Cardiology korrelierten höhere Werte des Entzündungsmarkers GlycA mit kleineren Herzkammern, dickeren Herzwänden und einem geringeren Schlagvolumen.

Probanden mit den höchsten Entzündungswerten wiesen ein um 43 Prozent höheres Risiko für schwerwiegende kardiovaskuläre Ereignisse wie Herzinfarkte oder Schlaganfälle auf als Personen mit niedrigen Werten. Die Forscher betonten dabei einen deutlichen Zusammenhang zwischen erhöhten Entzündungswerten, psychischer Belastung und sozialer Benachteiligung.

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In diesem Kontext differenzieren Fachleute zwischen temporärer Müdigkeit und chronischer Erschöpfung. Die Physiotherapeutin Julia Wohlfarth weist darauf hin, dass echte Erschöpfung ein individuelles Symptom darstelle, das sich nicht durch einfachen Schlaf oder Urlaub beheben lasse. Sie empfiehlt eine Analyse persönlicher Energiefresser und den Einsatz kurzer Übungseinheiten.

Bei innerer Unruhe könne das lockere Ausschwingen der Arme für 60 Sekunden helfen, während bei einem Gefühl der Abgeschaltetheit das sanfte Abklopfen von Gliedmaßen und Gesicht zur Aktivierung beitrage.

Physiologische Regulationsmechanismen und präventive Maßnahmen

Neben der Akupressur werden verschiedene physiologische Mechanismen zur Stresssenkung diskutiert. So deuten neurobiologische Untersuchungen darauf hin, dass Gähnen als Regulationsmechanismus dient, um die durch Stress erhöhte Gehirntemperatur zu kühlen. In akuten Belastungssituationen könne die Gähnfrequenz um das Dreifache ansteigen.

Zur aktiven Entspannung wird unter anderem die 4-7-8-Atemmethode empfohlen, die den Parasympathikus aktiviert. Wissenschaftliche Analysen legen zudem nahe, dass eine Reduktion der Atemfrequenz auf sechs Atemzüge pro Minute besonders erholsam auf das Herz-Kreislauf-System wirkt und Angstsymptome lindern kann.

Weitere Ansätze zur Senkung von Stresshormonen finden sich in der Kunst- und Naturrezeption. Eine Studie aus dem Jahr 2026 beobachtete bei Probanden, die Originalgemälde in einer Galerie betrachteten, ein Sinken des Cortisolspiegels um etwa 22 Prozent und des Entzündungsbotenstoffs Interleukin-6 um rund 30 Prozent.

Ähnliche Effekte werden dem sogenannten Waldbaden zugeschrieben; ein zweistündiger Aufenthalt im Wald senke Cortisol, Puls und Blutdruck messbar stärker als ein Stadtspaziergang.

Für Interessierte bietet die VHS Großhansdorf am 6. Oktober 2026 ein Einführungsseminar zur EFT-Klopfakupressur an, in dem praktische Techniken zum Stressabbau unter fachlicher Anleitung vermittelt werden.

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