Edge, Microsoft

Edge 153.0: Microsoft vereinheitlicht Datenschutz im InPrivate-Modus

Veröffentlicht am: 11.09.2026 um 23:12 Uhr | Redaktion boerse-global.de

Microsoft vereinheitlicht den InPrivate-Trackingschutz, entfernt eine strikte Option schrittweise und ändert die Darstellung pausierter Tabs im Browser.

Microsoft Edge 153.0: Datenschutz und Tab-Anzeige neu gestaltet
Minimalistischer, moderner Innenraum mit klaren Linien und natürlichem Lichteinfall auf einem Betonboden. Illustration mit AI erstellt.

Microsoft hat die neueste Version seines Webbrowsers Edge für die breite Nutzerschaft freigegeben. Das Update auf die Version 153.0 beinhaltet signifikante Anpassungen an den Sicherheitsarchitekturen sowie Modifikationen an der grafischen Benutzeroberfläche. Im Zentrum der Aktualisierung steht eine Neuausrichtung des Datenschutzes im privaten Browsing-Modus, die auf eine stärkere Vereinheitlichung der Systeme abzielt.

Wie aus Fachkreisen am 11. September 2026 berichtet wurde, hat das Unternehmen den Trackingschutz innerhalb des InPrivate-Modus grundlegend überarbeitet.

Ziel dieser Maßnahme ist es, die Schutzmechanismen beim privaten Surfen mit den Konfigurationen zu harmonisieren, die der Nutzer für das reguläre Browsen festgelegt hat. Bisher bot der InPrivate-Modus eine eigenständige Ebene der Privatsphäre, die nun enger mit der allgemeinen Programmstruktur verzahnt wird.

Wegfall spezifischer Datenschutz-Optionen

Eine wesentliche Folge dieser Harmonisierung ist der Wegfall der bisherigen „strikten“ Einstellung, die speziell für den privaten Modus zur Verfügung stand. In früheren Versionen konnten Anwender hiermit eine besonders restriktive Blockade von Trackern erzwingen, sobald sie ein InPrivate-Fenster öffneten. Diese dedizierte Einstellungsoption wurde im Rahmen der Version 153.0 gestrichen.

Die Umstellung erfolgt laut vorliegenden Informationen nicht für alle Anwender gleichzeitig. Die Entfernung dieser spezifischen Datenschutz-Einstellung wird in Wellen ausgerollt. Dies bedeutet, dass die Option in den Browsereinstellungen bei einigen Nutzergruppen noch für einen gewissen Zeitraum sichtbar sein könnte, während sie bei anderen bereits durch das neue, vereinheitlichte System ersetzt wurde.

Anzeige

Wer sich mit dem Thema Datenschutz und Browser-Sicherheit befasst, sollte auch das zugrunde liegende Betriebssystem effektiv absichern. Dieser kostenlose Experten-Report zeigt, wie Sie sich in wenigen Schritten effektiv vor unsichtbaren Programmen und Zugriffen schützen. Kostenlosen Sicherheits-Ratgeber jetzt herunterladen

Visuelle Anpassungen im Tab-Management

Neben den Eingriffen in die Datenschutzfunktionen umfasst die Version 153.0 auch Änderungen am visuellen Feedback des Browsers. Diese betreffen insbesondere die Handhabung von sogenannten Ruhezustand-Tabs. Microsoft nutzt diese Funktion seit Längerem, um Systemressourcen zu sparen, indem Tabs, die über einen längeren Zeitraum nicht aktiv genutzt werden, in einen Standby-Modus versetzt werden.

Bisher wurden diese inaktiven Registerkarten für den Nutzer deutlich erkennbar gemacht, indem die Symbole und Beschriftungen im Tab-Leisten-Bereich blasser beziehungsweise ausgegraut dargestellt wurden. Mit dem aktuellen Update entfällt diese optische Differenzierung.

Ruhezustand-Tabs werden in der Version 153.0 nicht mehr blasser angezeigt, sondern behalten ihre ursprüngliche Farbsättigung bei. Damit verzichtet Microsoft auf den visuellen Hinweis über den aktuellen Aktivitätsstatus der einzelnen Webseiten-Fenster zugunsten eines einheitlicheren Erscheinungsbildes der Tab-Leiste.

Anzeige

Während Software-Updates wie bei Edge die Bedienung vereinfachen sollen, können sie im Hintergrund oft zu neuen technischen Hürden führen. In diesem Gratis-Leitfaden erfahren Sie, wie Sie typische Systemfehler und Update-Probleme eigenständig und ohne teure Fachhilfe lösen. Gratis-Report zur Fehlerbehebung anfordern

Das Update auf Version 153.0 wird über die integrierte Update-Funktion von Microsoft Edge bereitgestellt. Anwender können die Installation manuell über die Informationseinstellungen des Browsers anstoßen, sofern die automatische Aktualisierung das System noch nicht erreicht hat.

Mit diesem Schritt setzt das Unternehmen die Strategie fort, die Bedienung des Browsers zu vereinfachen und die Datenschutzmechanismen über verschiedene Nutzungsmodi hinweg konsistenter zu gestalten, wobei gleichzeitig die optische Rückmeldung an den Nutzer reduziert wird.

Disclaimer...

de | wissenschaft | 70089465 |