E-Paper-Tablets, Chips

E-Paper-Tablets: Neue Chips bringen KI-Funktionen ohne Cloud

30.05.2026 - 06:26:58 | boerse-global.de

Onyx Boox, E Ink und MediaTek präsentieren innovative E-Reader mit KI und mehr Speicher. Neue Modelle starten Ende Mai.

E-Paper-Tablets: Neue Chips bringen KI-Funktionen ohne Cloud - Foto: über boerse-global.de
E-Paper-Tablets: Neue Chips bringen KI-Funktionen ohne Cloud - Foto: über boerse-global.de

Die Geräte setzen auf dünnere Gehäuse, mehr Speicher und künstliche Intelligenz für Dokumentenverwaltung und Transkription. Besonders spannend: Die Integration von KI-Funktionen direkt auf dem Gerät – ohne Cloud-Anbindung.

Anzeige

Während moderne Tablets immer leistungsfähiger werden, suchen viele Nutzer nach einem ebenso stabilen und schnellen Betriebssystem für ihren PC. Mit diesem kostenlosen Startpaket inklusive Ubuntu-Vollversion gelingt der risikofreie Umstieg auf ein System mit mehr Geschwindigkeit und Sicherheit. Linux Startpaket jetzt kostenlos anfordern

Onyx Boox: Zwei neue Modelle zum Monatsende

Onyx Boox hat Ende Mai die Go 10.3 Gen II Lumi vorgestellt. Das Tablet ist nur 4,8 Millimeter dünn und wiegt 364 Gramm. Der 10,3-Zoll-E-Ink-Bildschirm löst mit 300 Punkten pro Zoll (PPI) auf. Das Gerät läuft mit Android 15 und bietet 64 Gigabyte internen Speicher. Besonderes Merkmal der Lumi-Edition: ein zweifarbiges Frontlicht mit maximal 145 Nits Helligkeit.

Zum Tablet gehört der InkSense Plus-Stift mit 4.096 Druckstufen. Auch ein Bluetooth-Seitenwender namens „Tappy" wird unterstützt. Die Standardversion kostet rund 400 Euro, die Lumi-Variante liegt zwischen 430 und 450 Euro.

Nur einen Tag später, am 29. Mai, kündigte Onyx Boox das Note X6 an. Es erscheint am 31. Mai zunächst in China zum Preis von umgerechnet etwa 420 Euro. Das Note X6 läuft mit Android 16 und einem Snapdragon-6690-Prozessor. Der Hersteller verspricht eine 78 Prozent höhere Leistung als beim Vorgänger. 128 Gigabyte Speicher sind verbaut, per microSD-Karte lässt sich auf bis zu zwei Terabyte erweitern. Die Software beherrscht Split-Screen-Multitasking und KI-gestützte Zusammenfassungen.

E Ink und MediaTek: Neue Chips für intelligente E-Reader

Am 28. Mai gaben E Ink und MediaTek eine erweiterte Zusammenarbeit bekannt. Gemeinsam entwickeln sie spezielle System-on-Chips (SoCs) für Bildung und digitales Lesen. Die neuen Chips MT8115 und MT8126 liefern bis zu 7,4 Billionen Operationen pro Sekunde (TOPS) für KI-Aufgaben.

Anzeige

Ob Transkriptionen oder die intelligente Dokumentenverwaltung auf dem Tablet – moderne KI-Tools erleichtern den Arbeitsalltag enorm. Wie Sie ChatGPT und ähnliche Helfer auch ohne technisches Vorwissen für Reiseplanung, Organisation und mehr nutzen, erfahren Sie in diesem kompakten Ratgeber. Kostenlosen ChatGPT-Report mit Praxis-Prompts sichern

Die Prozessoren unterstützen Linux und Android auf Geräten bis 13,3 Zoll mit 300 PPI. Möglich werden Echtzeit-Übersetzungen in über 20 Sprachen, Spracherkennung und automatische Transkription – alles direkt auf dem Gerät. Vorgestellt wurden die Chips auf der COMPUTEX 2026. Sie sollen zunächst in Linfiny-Tablets zum Einsatz kommen und unterstützen E-Ink-Gallery-7-Bit-Farb- sowie Kaleido-Display-Technologien.

Die Farb-E-Ink-Technologie wird zudem immer ausgereifter. Neuere Kaleido-3-Displays bieten 30 Prozent höhere Farbsättigung als Vorgängergenerationen. Für Farbinhalte liegt die Auflösung bei 150 PPI, für Schwarzweiß-Text bei 300 PPI.

Spezialformate und Wettbewerb

Für Nutzer, die ein kompaktes Gerät suchen, ist seit dem 28. Mai das XTEINK X3 erhältlich. Das taschengroße Gerät hat einen 3,7-Zoll-E-Ink-Bildschirm mit 259 PPI. Es läuft mit Linux, richtet sich an Entwickler und verfügt über einen magnetischen Pogo-Pin-Lader sowie NFC. Der Preis: 79 Euro, inklusive 16-Gigabyte-microSD-Karte.

Auch bei den großen Schreibtabletts tut sich etwas. Das reMarkable Paper Pure kostet rund 400 Euro, bietet ein 226-PPI-Display und bewusst kein Frontlicht – für ein möglichst papierähnliches Erlebnis. Der Kindle Scribe in der 2026er-Edition hat dagegen ein 11-Zoll-Display mit 300 PPI und ein zweifarbiges Frontlicht. Beide Geräte halten bei aktivem Schreiben etwa drei Wochen durch.

Alternative: LCD statt E-Paper

Nicht alle Hersteller setzen auf E-Ink. Seit dem 29. Mai ist das Huion Note E erhältlich. Es nutzt ein 8,4-Zoll-IPS-LCD statt eines E-Paper-Displays. Angetrieben wird es von einem MediaTek Helio G99, der Speicher beträgt 128 Gigabyte. Der batteriefreie EMR-Stift erfasst 8.192 Druckstufen. Der 4.500-mAh-Akku unterstützt schnelles Laden mit 18 Watt. Das Gerät ist 7,4 Millimeter dünn und hat einen Fingerabdrucksensor.

So schätzen die Börsenprofis Aktien ein!

<b>So schätzen die Börsenprofis Aktien ein!</b>
Seit 2005 liefert der Börsenbrief trading-notes verlässliche Anlage-Empfehlungen – dreimal pro Woche, direkt ins Postfach. 100% kostenlos. 100% Expertenwissen. Trage einfach deine E-Mail Adresse ein und verpasse ab heute keine Top-Chance mehr. Jetzt abonnieren.
Für. Immer. Kostenlos.
de | wissenschaft | 69446421 |