E-Impfpass, Vorarlberg

E-Impfpass in Vorarlberg: 63 Personen ließen Impfungen digital nachtragen

Veröffentlicht am: 12.10.2026 um 10:52 Uhr | Redaktion boerse-global.de

In Dornbirn und Rankweil ließen 63 Personen Impfungen digital erfassen; 34 nutzten den kostenpflichtigen Statuscheck.

Elektronischer Impfpass in Vorarlberg: 63 Personen tragen Einträge nach
Ein minimalistischer, moderner Wartebereich in einer medizinischen Einrichtung mit hellem Tageslicht. Illustration mit AI erstellt.

In den Vorarlberger Landes-Impfordinationen in Dornbirn und Rankweil nutzen Bürgerinnen und Bürger das Angebot, ihre Impfhistorie in digitaler Form zu erfassen.

Wie aus Berichten vom 12. Oktober 2026 hervorgeht, haben an den beiden Standorten insgesamt 63 Personen ihre bisherigen Impfungen in den elektronischen Impfpass nachtragen lassen. Der Schritt unterstreicht die Bestrebungen, bestehende Papierdokumente schrittweise in das elektronische Register zu überführen.

Überprüfung des Schutzstatus in Ordinationen und Apotheken

Parallel zur Erfassung früherer Immunisierungen nutzten 34 Personen in den staatlichen Einrichtungen in Dornbirn und Rankweil das Angebot eines sogenannten Impfpass-Checks, um ihren aktuellen Status auf fehlende Impfungen hin überprüfen zu lassen. Dieser Service dient dazu, mögliche Schutzlücken zu erkennen und den Überblick über den individuellen Impfstatus zu behalten.

Die strukturierte Überprüfung ist mit Kosten verbunden: Für den Impfpass-Check ist eine Gebühr von 15 Euro zu entrichten. Das Angebot beschränkt sich dabei nicht allein auf die Landes-Impfordinationen.

Die Prüfung auf fehlende Impfungen kann gegen die Gebühr von 15 Euro auch im niedergelassenen Bereich bei Ärztinnen und Ärzten sowie in Apotheken in Anspruch genommen werden. Damit steht den Bürgerinnen und Bürgern neben den Landesstellen auch ein dezentrales Versorgungsnetz zur Verfügung, um ihre Unterlagen kontrollieren zu lassen.

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Bundesweites Erinnerungssystem in Vorbereitung

Um den Überblick über künftige Immunisierungen dauerhaft zu erleichtern, ist auf übergeordneter Ebene eine Ausweitung der digitalen Funktionen vorgesehen. Geplant ist ein bundesweites Erinnerungssystem, das Bürgerinnen und Bürger künftig rechtzeitig an anstehende Auffrischungen und Booster-Impfungen erinnern soll. Die Benachrichtigungen sollen den Planungen zufolge wahlweise über eine mobile Applikation oder per SMS zugestellt werden.

Wann dieser automatisierte Benachrichtigungsdienst an den Start gehen wird, bleibt vorerst unklar. Ein verbindlicher Starttermin für die Umsetzung des Systems wurde bislang nicht genannt.

Digitalisierung von Gesundheitsdaten im Fokus

Die Erfassung von Schutzimpfungen in elektronischer Form zielt darauf ab, den Nachweis von Impfungen zuverlässiger zu gestalten und Informationsverluste durch verlegte oder beschädigte Papierdokumente zu verhindern.

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Das Nachtragen älterer Einträge und die professionelle Überprüfung auf Vollständigkeit sind wesentliche Schritte, um eine lückenlose Dokumentation zu erreichen. Durch das künftig geplante Benachrichtigungssystem soll darüber hinaus sichergestellt werden, dass empfohlene Zeitabstände für Auffrischungen künftig nicht mehr versäumt werden.

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