Online-Dienste, Behördengänge

e-EFKA: 135 Online-Dienste sollen Behördengänge in Griechenland verringern

Veröffentlicht am: 17.10.2026 um 15:12 Uhr | Redaktion boerse-global.de
Der griechische Versicherungsträger bietet 135 Online-Dienste an, führt digitale Anfragen ein und startet die Archivdigitalisierung.
Ein heller, minimalistischer Verwaltungsraum mit leeren Stühlen und natürlichem Lichteinfall. Illustration mit AI erstellt.

Der griechische Sozialversicherungsträger e-EFKA hat die Erweiterung seines digitalen Portfolios auf insgesamt 135 Online-Dienste bekannt gegeben. Mit dieser Maßnahme verfolgt die Organisation das Ziel, bürokratischen Aufwand abzubauen und die Abläufe für Versicherte deutlich zu beschleunigen. Der Ausbau soll Behördengänge vereinfachen und weite Teile der bisherigen Verwaltungsprozesse digitalisieren.

Kontinuierlicher Zuwachs elektronischer Anwendungen

Die Digitalisierungsstrategie der e-EFKA spiegelt sich im kontinuierlichen Ausbau der elektronischen Angebote der vergangenen Jahre wider. Nach Angaben von Verantwortlichen des Versicherungsträgers standen im Jahr 2023 noch 80 elektronische Dienste zur Verfügung. Bis zum Jahr 2026 erhöhte sich diese Gesamtzahl auf nunmehr 135 Anwendungen.

Das formulierte Ausbauziel der Institution ist dabei zweigeteilt: Zum einen soll der bürokratische Aufwand für Verwaltung und Versicherte spürbar sinken, zum anderen soll die Bedienung der Versicherten wesentlich zügiger erfolgen als auf dem herkömmlichen Verwaltungsweg.

Umfassender Service für verschiedene Zielgruppen

Das erweiterte Online-Angebot deckt ein breites Spektrum an Nutzergruppen ab. Die elektronischen Dienste richten sich an Versicherte und Rentner ebenso wie an Freiberufler, Landwirte und Arbeitgeber. Für diese Gruppen sind zusätzliche neue digitale Werkzeuge geplant, um Verfahren künftig gezielt auf den Computer sowie auf das Mobiltelefon zu verlagern.

Anzeige

Wer sich mit der zunehmenden Vernetzung von Dienststellen befasst, muss auch die rechtlichen Rahmenbedingungen der Mitbestimmung im Blick behalten. Dieser kostenlose Report zeigt auf, wie moderne Verwaltungsprozesse und digitale Verfahren rechtssicher gestaltet werden können. Digitalisierungs-Ratgeber für die Verwaltung kostenlos herunterladen

Durch die stärkere Nutzung digitaler Endgeräte beabsichtigt die Institution, Warteschlangen vor den Schaltern der Dienststellen zu vermeiden. In diesem Zusammenhang wird auch der Service per Mobiltelefon weiter ausgebaut, um Anliegen flexibel und ortsunabhängig bearbeiten zu können.

Digitales Subsystem im OPS und Archivierungsinitiative

Am 12. Oktober 2026 vollzog die e-EFKA einen weiteren Schritt in ihrer Digitalisierungsinitiative mit der Einführung eines digitalen Subsystems im integrierten Informationssystem OPS. Diese Neuerung erlaubt es Versicherten, allgemeine wie auch spezielle Anfragen, Meldungen und Beschwerden online und ohne persönliches Erscheinen vor Ort einzureichen.

Anzeige

Mit der Einführung neuer Software und digitaler Verfahren entstehen oft Fragen zur korrekten Umsetzung aktueller Rechtsprechung. Erhalten Sie hier wertvolle Einblicke in die wichtigsten Entscheidungen rund um Zeiterfassung und digitale Mitbestimmung. Gratis-PDF mit aktuellen Leitlinien sichern

Durch das System wird eine automatisierte Weiterleitung an die jeweils zuständige Dienststelle umgesetzt; die Fernbedienung und kontaktlose Abwicklung von Anliegen soll damit zum behördlichen Regelfall werden.

Flankierend zu den bürgerorientierten Online-Funktionen beginnt der Versicherungsträger zudem mit der Digitalisierung von 54 Millionen Seiten des Versicherungsarchivs, um historische Bestände digital verfügbar zu machen und künftige Verwaltungsprozesse auch intern abzusichern.

Disclaimer...
de | wissenschaft | 70347662 |