E-Commerce-Betrug: US-Behörde warnt vor 24-Millionen-Dollar-Schäden
Veröffentlicht am: 26.07.2026 um 13:34 Uhr | Redaktion boerse-global.de
Die US-Steuerbehörde IRS Criminal Investigation (IRS-CI) hat eine formelle Warnung an Familien herausgegeben, in der sie vor einem Anstieg von E-Commerce-Betrügereien warnt. Diese kriminellen Aktivitäten richten sich gezielt an Schulanfänger und deren Angehörige, um die erhöhte Nachfrage nach Schulmaterialien in den kommenden Wochen auszunutzen.
Nach Angaben der Ermittlungsbehörde häufen sich Berichte über gefälschte Online-Verkaufsplattformen und betrügerische Gebühren. Die Maschen seien dabei zunehmend darauf ausgerichtet, Kinder und Jugendliche als Zielgruppe zu identifizieren. Das IRS-CI Charlotte Field Office ergänzte in diesem Zusammenhang, dass es sich um ein saisonales Phänomen handle, das neben Eltern und Studenten auch pädagogisches Personal ins Visier nehme.
Erhebliche Schäden durch Cyberkriminalität
Die Tragweite der Aktivitäten im Bereich der Internetkriminalität wird durch aktuelle Zahlen der Behörde unterstrichen. Für das Geschäftsjahr 2025 identifizierte das IRS Criminal Investigation Office bereits Beträge von über 24 Millionen Dollar, die im Zusammenhang mit Cyberkriminalität stehen. Die Behörde sieht in den saisonalen Einkaufsphasen ein erhöhtes Risiko für Identitätsdiebstahl und finanzielle Verluste.
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Hintergrund dieser Warnung ist die Beobachtung, dass Betrüger die Dringlichkeit und das hohe Transaktionsvolumen vor Beginn des neuen Schuljahres nutzen, um sensible Daten abzugreifen. Oftmals werden dabei E-Mails oder Kurznachrichten versendet, die eine offizielle Kommunikation von Bildungseinrichtungen oder namhaften Händlern vortäuschen.
Empfehlungen für einen sicheren Online-Einkauf
Um den Schutz vor diesen Maschen zu erhöhen, veröffentlichte die Steuerfahndung eine Liste mit Präventionsmaßnahmen. Experten der Behörde raten dringend dazu, beim Online-Einkauf ausschließlich auf verifizierte und sichere Plattformen zurückzugreifen. Nachrichten, die vermeintlich von Schulen oder Universitäten stammen, sollten vor einer Reaktion grundsätzlich über offizielle Kanäle auf ihre Echtheit überprüft werden.
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Ein weiterer Fokus der IRS-CI liegt auf dem Schutz der Daten von Minderjährigen. Eltern werden dazu aufgerufen, die Online-Aktivitäten ihrer Kinder engmaschig zu überwachen und sicherzustellen, dass keine persönlichen Informationen auf unsicheren Websites preisgegeben werden. Sollten Nutzer Opfer eines Betrugsversuchs werden oder verdächtige Aktivitäten bemerken, empfiehlt die Behörde eine umgehende Meldung bei den zuständigen Stellen, um die weitere Verbreitung der betrügerischen Inhalte zu verhindern.
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