DLSS, Nvidia

DLSS 5: Nvidia startet mit NBA 2K27, fünffacher Effizienz

Veröffentlicht am: 04.09.2026 um 01:22 Uhr | Redaktion boerse-global.de

Nvidia führt DLSS 5 ein, doch RTX-5090-Karten verlieren unterschiedlich viel Leistung. Zugleich steigen Preise und neue Modelle rücken näher.

Nvidia startet DLSS 5: RTX-5090-Modelle zeigen große Leistungsunterschiede
Ein industrieller Laborraum mit Stromverteilern und schweren Kabeln auf einem Betonboden. Illustration mit AI erstellt.

Nvidia hat DLSS 5 gestartet, die neueste Version seiner Bildskalierungstechnologie. Der Startschuss fiel mit dem Titel NBA 2K27 auf Steam, wie pcmag.com berichtete. Nvidia gibt für die neue Technologie einen fünffachen Effizienzgewinn an.

Gleichzeitig bringt das Unternehmen offizielle Unterstützung für RTX-5000-Laptops sowie für den Streaming-Dienst GeForce Now. Der Start fällt in eine Phase, in der die Verfügbarkeit und Preisgestaltung von Nvidias Grafikkarten für erhebliche Diskussionen sorgen.

Leistungseinbußen bei RTX-5090-Modellen unter DLSS 5

Erste Tests zeigen deutliche Unterschiede zwischen einzelnen RTX-5090-Varianten unter DLSS 5. Laut techpowerup.com verzeichnete die RTX 5090 Founders Edition mit ihrem einzelnen 12V-2x6-Anschluss und einem Leistungslimit von 575 Watt in Titeln wie Cyberpunk 2077, Hogwarts Legacy und Control Einbrüche der Bildrate zwischen 42 und 49 Prozent.

Die MSI Lightning Z, die über einen doppelten Stromanschluss verfügt und bis zu 1000 Watt liefern kann, zog dabei bis zu 720 Watt und zeigte einen deutlich geringeren Leistungsverlust.

Tom's Hardware bestätigte diesen Trend in eigenen Tests: Während die Founders Edition an ihr Leistungslimit stößt, zog die MSI Lightning Z 723 Watt gegenüber 551 Watt der FE-Variante. In Cyberpunk 2077 ergab sich daraus ein Leistungsabstand von bis zu 17 Prozent zugunsten der leistungsstärkeren Karte.

Nvidia selbst gibt an, dass die Bildraten unter DLSS 5 generell um 50 bis 60 Prozent sinken können, betont jedoch, dass Softwarekontrollen die künstlerische Absicht der Spiele bewahren sollen.

Grafikkartenpreise weit über der Empfehlung

Parallel zum Start der neuen Technologie bleibt die Marktlage bei Nvidia-Grafikkarten angespannt. Laut taketonews.com lag der US-Marktpreis für die RTX 5090 zuletzt bei etwa 5.000 US-Dollar – rund 145 Prozent über der unverbindlichen Preisempfehlung.

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Global lag der Durchschnittspreis demnach 136 Prozent über der Empfehlung. GeForce-Preise stiegen im Monatsvergleich um 19 Prozent, Radeon-Karten um 11 Prozent. Als Ursache nennt der Bericht eine Knappheit bei GDDR7-Speicher, ausgelöst durch die Nachfrage aus dem KI-Sektor.

Auch Hersteller reagieren auf die angespannte Lage: ASUS und Galax hoben die Preise ihrer RTX-50-Serie um bis zu 74 US-Dollar an, wirksam seit dem 1. September 2026, wie taketonews.com berichtete.

Günstigere Alternative und neue Produktlinien

Als Reaktion auf die Preisentwicklung kündigte Nvidia laut noobfeed.com die Wiedereinführung der RTX 3060 mit 12 GB Speicher an. Die Auslieferung soll ab Juni beginnen, die Massenproduktion ab Juli anlaufen. Der erwartete Preis liegt zwischen 290 und 360 US-Dollar und damit nahe der ursprünglichen Preisempfehlung von 2021.

Daneben treibt Nvidia neue Produktlinien voran: Auf der IFA bestätigte das Unternehmen laut tomsguide.com den Start der RTX-Spark-N1X-PCs von Lenovo und Acer für Oktober 2026. Die Systeme kombinieren eine Arm-basierte Grace-CPU mit Blackwell-Grafik und großen Speicherpools und sollen laut Nvidia auch ohne Netzteilbetrieb konstante Leistung liefern.

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Laut biggo.com sind erste RTX-Spark-Laptops von ASUS und MSI bereits in der ersten Vorbestellungsphase ausverkauft, das High-End-Modell N1X ist in China und den USA nahezu vergriffen. Die Einstiegspreise beginnen bei 1.799 US-Dollar für das N1-Modell, das Flaggschiff N1X startet bei 2.899 US-Dollar.

Die Geräte basieren auf einer Kombination aus Nvidia- und MediaTek-Technik, gefertigt im 3-Nanometer-Verfahren von TSMC, mit bis zu 128 GB einheitlichem Speicher – ausreichend, um Sprachmodelle mit 120 Milliarden Parametern lokal auszuführen.

Für Verbraucher bedeutet die aktuelle Gemengelage: Wer auf eine neue High-End-Grafikkarte mit voller DLSS-5-Leistung setzt, muss nicht nur mit erheblichen Preisaufschlägen rechnen, sondern auch mit spürbaren Leistungsunterschieden je nach Netzteilauslegung der jeweiligen Kartenvariante.

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