DiskGenius, Systemdiagnose

DiskGenius 6.2: Neue Systemdiagnose und Daten-Löschstandard

14.06.2026 - 10:16:19 | boerse-global.de

DiskGenius 6.2.0.1829 integriert Systemdiagnose, SSD-TRIM und erweitert die Kompatibilität mit modernen Dateisystemen.

DiskGenius 6.2: Neue Systemdiagnose und SSD-Optimierung
DiskGenius - A stylized circuit board with glowing data streams, symbolizing data management, system diagnostics, and data recovery. 14.06.2026 - Bild: über boerse-global.de

Die neue Version der Datenrettungs-Software DiskGenius bringt umfassende Systemdiagnose-Werkzeuge und verbesserte Kompatibilität mit modernen Dateisystemen. Das Update vom 14. Juni 2026 steht in den Editionen Free, Standard und Professional sowie als Lite- und Portable-Version zur Verfügung.

Integrierte Systemwartung und Sicherheitsstandards

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Ein zentrales neues Feature ist das Disk Speed Test-Tool. Es ermöglicht Anwendern, die Leistung ihrer Speicherhardware direkt in der Software zu messen. Hinzu kommt ein Windows Boot Repair and Conversion-Dienstprogramm, das Startprobleme behebt und System-Boot-Konfigurationen verwaltet.

Für höchste Datensicherheitsanforderungen integriert DiskGenius nun den BMB21-2019-Löschstandard. Dieses Protokoll gewährleistet die endgültige und unwiderrufliche Löschung von Daten – eine wichtige Funktion für Unternehmen mit strengen Compliance-Vorgaben. Zudem unterstützt die Software jetzt die Wiederherstellung einzelner Partitionen aus PMFX-Image-Dateien, was eine präzisere Steuerung bei der Datenwiederherstellung aus Backups erlaubt.

Erweiterte Kompatibilität und technische Optimierungen

Die Version 6.2.0.1829 bringt mehrere Verbesserungen bestehender Funktionen. Die TRIM-Funktion wurde optimiert, um die Leistung und Lebensdauer von SSDs zu steigern. Die Entwickler haben zudem die Dateisystem- und Medienunterstützung erweitert – insbesondere für ReFS, EXT4, MP4 und HIF-Dateien.

Die Software bleibt mit einer breiten Palette von Hardware-Schnittstellen und virtuellen Umgebungen kompatibel: SCSI, IDE, SATA und USB-Laufwerke sowie virtuelle Festplattenformate von VMware, VirtualBox und Virtual PC. Die unterstützten Dateisysteme umfassen weiterhin FAT12, FAT16, FAT32, NTFS, exFAT, EXT3, EXT4 und HFS+.

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Fehlerbehebungen für mehr Stabilität

Das Update adressiert mehrere gezielte Fehlerbehebungen. Im Quick-Partition-Dialog wurden NTFS-Einstellungen unter bestimmten Bedingungen nicht korrekt zurückgesetzt – dieser Fehler ist nun behoben. Auch die Unicode-Suchfunktion wurde verbessert, um bei der Suche nach Dateinamen oder Datenstrings zuverlässigere Ergebnisse zu liefern.

Für professionelle Anwender mit großen Datenmengen: Die Software erstellt jetzt korrekte Excel-Berichte, selbst wenn der Datensatz mehr als eine Million Zeilen umfasst. Zuvor führte diese Datenmenge zu Problemen beim Export. Die Installationspakete der neuen Version liegen je nach Edition und Sprachunterstützung zwischen etwa 64 und 80 Megabyte.

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