Digitales, Lernen

Digitales Lernen: Fünf neue Kompetenzcluster starten im Frühjahr 2027

Veröffentlicht am: 16.10.2026 um 18:15 Uhr | Redaktion boerse-global.de
Bis Ende 2030 gefördert, soll die Stelle Forschungsergebnisse in die Bildungspraxis übertragen und fünf neue Kompetenzfelder erschließen.
Ein heller, moderner Hörsaal mit leeren Holztischen und Stühlen in einer Universität. Illustration mit AI erstellt.

Die Universität Potsdam übernimmt die Koordination der neuen Vernetzungs- und Transferstelle für digitales Lehren und Lernen. Wie aus einem Bericht vom 15. Oktober 2026 hervorgeht, führt die Hochschule damit die bundesweite Arbeit des Verbundes „lernen:digital“ fort. Die wissenschaftliche Leitung der Koordinierungsstelle übernehmen Prof. Katharina Scheiter und Prof. Dirk Richter.

Mit der Fortführung baut die Institution auf bestehenden Strukturen auf. Innerhalb von dreieinhalb Jahren wurden im Rahmen des bisherigen Kompetenzverbundes mehr als 250 Qualifizierungskonzepte für Schulen und die Aus- und Weiterbildung von Lehrkräften erarbeitet.

Ziel der zentralen Transferstelle bleibt es, wissenschaftliche Erkenntnisse zur Digitalisierung im Bildungsbereich für die pädagogische Praxis nutzbar zu machen und bundesweit zu vernetzen.

Fünf thematische Schwerpunkte ab Frühjahr 2027

Für den weiteren Ausbau des Projekts ist eine inhaltliche Neuausrichtung vorgesehen. Im Frühjahr 2027 nehmen fünf neue Kompetenzcluster ihre Arbeit auf. Die Cluster widmen sich spezifischen Kernbereichen moderner Bildung: dem digital gestützten Fachunterricht, dem daten- und KI-gestützten Lehren, der digitalen Souveränität, dem Bereich Digital Leadership sowie der beruflichen Bildung.

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Ab Frühjahr 2027 nehmen fünf neue Kompetenzcluster ihre Arbeit auf — von digital gestütztem Fachunterricht über daten- und KI-gestütztes Lehren bis zu Digital Leadership. Wer als Schulleitung oder Fortbildner jetzt weiß, was auf die eigene Einrichtung zukommt, kann Fortbildungen frühzeitig planen statt später reagieren. Der kostenlose Leitfaden ordnet die Schwerpunkte ein und zeigt, wo Sie zuerst ansetzen. Kostenlosen Leitfaden jetzt anfordern

Die Universität Potsdam agiert bei der Umsetzung nicht allein. Dem Verbund gehören als universitäre Partner weiterhin die Universität Tübingen, die Technische Universität München und die Universität Kassel an. Gemeinsam bündeln die beteiligten Hochschulen ihre wissenschaftliche Expertise, um fundierte Konzepte für Bildungseinrichtungen bereitzustellen und den Austausch zwischen Forschung und Schulpraxis zu vertiefen.

Langfristige Förderung über den Digitalpakt 2.0

Die finanzielle und organisatorische Basis der Vernetzungsstelle ist langfristig abgesichert. Die Förderung durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung läuft bis Ende 2030.

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Fehlende KI-Kompetenz im Kollegium wird spätestens dann zum Problem, wenn der Bereich daten- und KI-gestütztes Lehren ab Frühjahr 2027 zum eigenen Kompetenzcluster wird. Dieser Leitfaden setzt genau dort an: mit einer Checkliste zur digitalen Souveränität im Unterricht und konkreten Schritten, wie Sie Ihr Team Schritt für Schritt fit machen. Checkliste für Ihr Kollegium sichern

Eingebettet ist die Maßnahme in die Bund-Länder-Initiative „Digitales Lehren und Lernen“, die einen zentralen Bestandteil des Digitalpakts 2.0 darstellt. Die Bereitstellung der finanziellen Mittel erfolgt über das Sondervermögen „Infrastruktur und Klimaneutralität“.

Mit dem mehrjährigen Förderhorizont soll sichergestellt werden, dass die entwickelten Weiterbildungsformate und Lehrkonzepte dauerhaft in den Bildungssystemen der Bundesländer verankert werden können.

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