Digitale Trainingsstationen: Hannover testet QR-Codes im Fitnessparcours
29.05.2026 - 00:48:29 | boerse-global.de
Köln und Nürnberg: Breite Kursprogramme für alle
Köln bringt die achte Auflage von „Kölle aktiv" an den Start. Ab dem 1. Juni bieten Stadt und Stadtsportbund bis Ende August 63 kostenlose Kurse in allen neun Bezirken an. Das Spektrum reicht von Yoga und Zumba über Breakdance bis zu Selbstverteidigung. Ein Ampelsystem des Deutschen Behindertensportverbandes zeigt, welche Angebote für Menschen mit Behinderung zugänglich sind.
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Nürnberg startete bereits Anfang Mai mit „Mach mit – bleib fit". In fünf Bewegungsparks im Stadtgebiet finden angeleitete Trainingseinheiten statt – und das bis Ende September. Ein Bündnis aus SportService Nürnberg, Bayerischem Landes-Sportverband sowie Partnern aus Banken- und Wohnungswirtschaft trägt die Initiative. Die Teilnehmer sind während der Übungen über eine Sportversicherung abgesichert.
QR-Codes statt Trainer: Hannover digitalisiert Fitnessparcours
Hannover geht einen anderen Weg. Seit dem 26. Mai hängen QR-Codes an Fitnessgeräten an sechs Standorten – darunter der Grünzug Vahrenheide und der Volkspark Vinnhorst. Wer sie scannt, bekommt kostenlose, individuelle Trainingsprogramme aufs Handy. Die Pilotphase ist auf drei Jahre angelegt. Ziel: herausfinden, ob digitale Assistenzsysteme im Breitensport langfristig akzeptiert werden.
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Maritime Bewegung und Urban Dance
An der Ostsee startete im Juni das Pilotprojekt „Thalasso am Morgen" in Warnemünde. Die Tourismuszentrale Rostock und Warnemünde bietet gemeinsam mit einem lokalen Hotel am Strandaufgang 11 täliche Bewegungsprogramme an. Mobilisation, Atemtechniken und Wassertreten stehen auf dem Plan. Für Kurkarten-Inhaber ist das Angebot kostenfrei, andere zahlen eine Gebühr. Das Projekt läuft bis zum 27. August.
In Jena gibt es regelmäßiges Urban-Dance-Training. Jeden Montag bietet das Kulturzentrum Kassablanca kostenlose Workshops für verschiedene Tanzstile und Leistungsniveaus – ohne Anmeldung.
Neue Flächen und alte Konflikte
Köln-Ehrenfeld plant auf dem Max-Becker-Areal eine fünfjährige Zwischennutzung. „The Max" heißt das Projekt: Auf 24.000 Quadratmetern sollen ab Ende Juli Beachvolleyball und Märkte entstehen. Ab 2031 wird dort ein neues Stadtquartier mit rund 1.700 Wohnungen gebaut.
Die Kölner Bäderbetriebe verzeichneten am Pfingstwochenende bei Temperaturen um 30 Grad bereits hohen Andrang. Ein Ampelsystem steuert die Öffnungszeiten. Wer stattdessen in den Rhein springt, zahlt jetzt richtig: Seit September 2025 gilt ein Badeverbot. Nach einer achtmonatigen Übergangsphase drohen Bußgelder von bis zu 1.000 Euro. Allein am Pfingstwochenende leiteten die Behörden mehrere Verfahren ein.
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