Digitale Teilhabe für Senioren: Osnabrück öffnet 14 Digital-Treffs
Veröffentlicht am: 12.09.2026 um 21:31 Uhr | Redaktion boerse-global.de
Mit thematisch breit gefächerten Programmen widmen sich derzeit gleich zwei deutsche Städte den Belangen älterer Menschen. In Frankfurt am Main und Osnabrück wurden Aktionswochen für Senioren eröffnet, die von digitaler Teilhabe über Sicherheitsfragen bis hin zu geselligen Angeboten reichen. Beide Initiativen zeigen, wie Kommunen versuchen, Älterwerden aktiv zu begleiten und gesellschaftliche Teilhabe zu fördern.
Frankfurt: Sicherheit im Alter als Leitthema
In Frankfurt laufen die Aktionswochen Älterwerden vom 14. bis 27. September 2026. Mehr als 160 Veranstaltungen stehen auf dem Programm, die größtenteils kostenfrei zugänglich sind.
Unter dem Motto "Bist du sicher?" rückt die Reihe in diesem Jahr das Thema Sicherheit in den Mittelpunkt – ein Bereich, der von finanzieller Absicherung über Verkehrssicherheit bis zu digitaler Sicherheit reichen kann und ältere Menschen in ihrem Alltag unmittelbar betrifft.
Eröffnet wurden die Aktionswochen von Sozialdezernentin Elke Voitl im Café Anschluss. Das vollständige Programm der Veranstaltungsreihe ist über die Webseite der Stadt Frankfurt unter der Rubrik "Aktionswochen 2026" einsehbar. Mit der Fülle an Terminen bietet die Stadt Senior:innen ein breites Angebot, sich zu informieren, auszutauschen und aktiv am Stadtleben teilzunehmen.
Osnabrück: Digitalpakt und ehrenamtliches Engagement
Auch in Osnabrück steht das Älterwerden im Fokus: Dort wurden die 52. Erlebniswochen 60+ im Café Garbo eröffnet. Bis zum 8. Oktober 2026 stehen mehr als 50 Programmpunkte zur Auswahl.
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Ein Schwerpunkt liegt auf digitaler Teilhabe: 14 dezentrale Digital-Treffs sowie 17 digitale Formate sollen älteren Menschen den Zugang zu digitalen Technologien erleichtern. Getragen wird das Angebot von über 80 ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern, die die Umsetzung vor Ort maßgeblich mittragen.
Die Stadt Osnabrück trägt zudem das Prädikat "Kommune im Digitalpakt Alter", das bislang zehn Kommunen bundesweit verliehen wurde. Dieses Prädikat unterstreicht das Engagement der Stadt, ältere Menschen gezielt an digitale Entwicklungen heranzuführen und Berührungsängste abzubauen.
Über die Erlebniswochen hinaus steht in Osnabrück ein weiterer Termin an: Am 20. November wird der Seniorenbeirat neu gewählt. Damit erhalten ältere Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit, ihre Interessen auch politisch-strukturell auf kommunaler Ebene zu vertreten.
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Zwei Städte, ein gemeinsamer Ansatz
Auch wenn sich die inhaltlichen Schwerpunkte unterscheiden – in Frankfurt Sicherheit, in Osnabrück digitale Teilhabe –, verfolgen beide Städte ein ähnliches Ziel: Sie wollen älteren Menschen niedrigschwellige, oft kostenfreie Angebote machen, die Information, Austausch und aktive Teilnahme am gesellschaftlichen Leben ermöglichen.
Die hohe Zahl an Veranstaltungen und ehrenamtlichen Unterstützern in beiden Städten deutet darauf hin, dass solche Aktionswochen mittlerweile ein etabliertes Format kommunaler Seniorenarbeit darstellen. Für Interessierte lohnt sich angesichts der Vielzahl an Terminen ein Blick in die jeweiligen städtischen Programmübersichten.
