Diebstahlserie in mehreren Bundesländern: Polizei warnt vor neuen Maschen
09.06.2026 - 18:36:08 | boerse-global.de
Die Polizei meldet Erfolge, warnt aber vor neuen Betrugsmaschen.
Wohnmobile und Autos im Visier
In Ludwigsburg verschwanden über das Wochenende zwei Wohnmobile. Der Gesamtwert: rund 80.000 Euro. Die Fahrzeuge standen auf Stellplätzen im Stadtgebiet.
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In Mannheim-Seckenheim schlugen Unbekannte gleich drei Fahrzeuge der Marken BMW, Toyota und VW auf. Diebe erbeuteten ein Navigationsgerät, Apple-Ohrhörer, Bargeld und persönliche Gegenstände.
Auch Garagen bleiben nicht verschont. In Bielefeld-Heepen stahlen Täter hochwertige Gartenwerkzeuge: Freischneider, Heckenscheren, eine Kettensäge und ein Stromaggregat. In Baden-Baden schlugen Einbrecher ein Fenster eines Firmengebäudes ein und entwendeten Kupfer im Wert von rund 2.000 Euro.
Einbrüche in Wohnhäuser und Gewerbe
Die Serie reicht weiter. In Wetter drangen Täter in ein Einfamilienhaus ein und erbeuteten Bargeld im hohen dreistelligen Bereich. In Edenkoben hebelten Unbekannte die Eingangstür eines Gewerbeobjekts auf. Die genaue Schadenshöhe ist noch unklar.
In Augsburg registrierte die Kriminalpolizei mehrere Einbrüche in verschiedenen Stadtteilen. In einem Fall entstand durch den Einbruchsversuch ein Sachschaden von rund 1.000 Euro.
Selbst Fahrradteile sind begehrt: In Bad Nauheim stahlen Diebe Räder und Sättel eines gesicherten Fahrrads. Der Schaden liegt bei mehreren hundert Euro.
Festnahme am Düsseldorfer Hauptbahnhof
Einen Erfolg meldet die Bundespolizei: Am Düsseldorfer Hauptbahnhof nahmen Beamte einen 36-jährigen Mann fest. Gegen ihn lagen mehrere Haftbefehle vor – unter anderem wegen schweren Diebstahls. Der Verdächtige versuchte, sich mit gefälschten Dokumenten auszuweisen. Er wurde einem Haftrichter vorgeführt.
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Polizei warnt vor „Kettentrick“
Die Behörden warnen zudem vor einer perfiden Masche: dem sogenannten Kettentrick. Dabei sprechen Täter aus Fahrzeugen heraus vor allem ältere Menschen an. Unter dem Vorwand einer Schenkung rauben sie den echten Schmuck.
Die Polizei rät: Fremden gegenüber eine gesunde Distanz wahren. Keine vermeintlichen Geschenke von Unbekannten annehmen. Verdächtige Beobachtungen in Wohngebieten oder an Firmenstandorten sofort den örtlichen Dienststellen melden.
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