Depot-Krise: Dekorationskette schließt 66 Filialen und streicht 330 Jobs
03.07.2026 - 09:13:38 | boerse-global.de
Betreiber GDC Deutschland gibt 66 von rund 150 Standorten auf und streicht 330 Jobs.
Restrukturierung nach zweitem Insolvenzantrag
Nach einem erneuten Insolvenzantrag in Eigenverwaltung im Mai 2026 zieht das Unternehmen die Reißleine. Geschäftsführer Christian Gries begründet den Schritt mit fehlender Rentabilität vieler Standorte. Nur durch die Schließung unrentabler Läden lasse sich der Fortbestand des Kernunternehmens sichern.
Die wirtschaftlichen Probleme haben mehrere Ursachen. Gestiegene Importzölle belasten das Geschäftsmodell, während Online-Plattformen aus Asien den Wettbewerb verschärfen. Hinzu kommt eine anhaltende Kaufzurückhaltung der Kunden.
Diese Städte sind betroffen
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Die Schließungen treffen das gesamte Bundesgebiet. Betroffen sind unter anderem Berlin, Hamburg, München, Stuttgart, Leipzig und Dresden. Auch in Nordrhein-Westfalen fällt der Rückzug deutlich aus - hier stehen Filialen in Bielefeld, Bonn, Paderborn, Neuss und Wesel auf der Streichliste.
In Mannheim ist die Schließung bereits vollzogen. Über andere Standorte wie Blankenburg wird noch verhandelt. Nach der Konsolidierungswelle sollen zunächst etwas mehr als 80 Filialen weitergeführt werden. Weitere Anpassungen sind nicht ausgeschlossen.
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In den betroffenen Läden laufen bereits Räumungsverkäufe. Kunden erhalten Nachlässe von bis zu 40 Prozent. Die Aktionen sollen bis Ende Juli 2026 abgeschlossen sein.
Für die verbleibenden Standorte verspricht die Konzentration auf profitable Filialen eine langfristige Perspektive. Eine offizielle Liste der Schließungen stellt das Unternehmen auf seiner Website bereit.
