Dell XPS 13: Ultraportables Notebook startet bei 699 Euro
03.06.2026 - 22:02:04 | boerse-global.deDell bringt mit dem neuen XPS 13 ein ultraportables Notebook auf den Markt, das Apples MacBook Neo direkt angreifen soll. Vorgestellt wurde das Modell DX13260 auf der Computex Taipei – und überrascht vor allem mit einem deutlich günstigeren Einstiegspreis.
Der Hersteller setzt weiterhin auf das hochwertige CNC-gefräste Aluminiumgehäuse, das die XPS-Reihe auszeichnet. Doch die Preisstrategie hat sich geändert: Während die Konkurrenz von Apple oft mit stolzen Preisschildern kommt, startet das neue Dell-Modell bei 699 Euro für Privatkunden und sogar bei 599 Euro für Studenten. Damit ist es das dünnste und leichteste Gerät der Serie.
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Technische Daten im Detail
Mit gerade einmal 1 Kilogramm Gewicht und einer Dicke von 12,7 Millimetern setzt Dell neue Maßstäbe in der Ultraportable-Klasse. Das Gehäuse ist in zwei Farbvarianten erhältlich: „Sky“ und „Storm“. Um die schlanke Bauform zu erreichen, verzichteten die Entwickler auf den klassischen Klinkenanschluss für Kopfhörer. Stattdessen gibt es zwei USB-C-Ports, die Power Delivery und DisplayPort 2.1 unterstützen.
Das 13,4-Zoll-Display löst mit 2560x1600 Pixeln auf und bietet eine variable Bildwiederholrate von 30 bis 120 Hertz. Mit 500 Nits Helligkeit und voller DCI-P3-Farbraumabdeckung soll es auch für anspruchsvolle Bildbearbeitung taugen. Anders als frühere High-End-Modelle setzt Dell diesmal auf ein klassisches mechanisches Trackpad – kein haptisches Glas mehr. Die Tastatur ist beleuchtet, ein Feature, das der Hersteller bewusst als Unterscheidungsmerkmal zu günstigeren Konkurrenzmodellen hervorhebt.
Intel Wildcat Lake: Prozessor der neuen Generation
Im Basismodell arbeitet der Intel Core Series 3 „Wildcat Lake“, gefertigt im 18A-Verfahren. Die Einstiegskonfiguration kommt mit 8 Gigabyte LPDDR5x RAM und einer 512 Gigabyte SSD. Eine Version mit 256 Gigabyte soll folgen. Die integrierte NPU (Neural Processing Unit) leistet rund 18 TOPS – die gesamte KI-Performance des Chips könnte sogar bis zu 40 TOPS erreichen.
Dell-COO Jeff Clarke betonte auf der Computex, dass man keine spezifischen Funktionen als Reaktion auf Wettbewerber geändert habe. Der Fokus liege auf den eigenen Leistungszielen. Wer mehr Power braucht, kann ab Juli 2026 auf Konfigurationen mit Intel Core Ultra Series 3 „Panther Lake“ zurückgreifen. Diese Modelle bieten bis zu 32 Gigabyte RAM und 1 Terabyte Speicher, die NPU schafft dann bis zu 49 TOPS.
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Der 52-Wh-Akku soll laut Hersteller bis zu 17 Stunden Videowiedergabe ermöglichen. Ein Dual-Lüfter-System sorgt für Kühlung. Drahtlos wird über Wi-Fi 7 und Bluetooth 6.0 kommuniziert.
Marktstrategie und Verfügbarkeit
Das neue XPS 13 kommt noch im Juni 2026 in den Handel. Dell setzt stark auf den Bildungssektor: Der Studentenpreis von 599 Euro gilt für Käufer ab 16 Jahren und ist bis zum 2. November 2026 gültig.
Die Konkurrenz schläft nicht: Neben Apples MacBook Neo steht mit Google Aluminium OS ein weiterer Herausforderer in den Startlöchern, der am 12. Mai 2026 angekündigt wurde und im Herbst erwartet wird. Dells Strategie setzt auf überlegene Hardware zum ähnlichen Preis – das 120-Hertz-Display, das Quad-Lautsprechersystem mit Dolby Atmos und die 1080p-Infrarot-Webcam für Windows Hello sollen die entscheidenden Vorteile gegenüber dem aktuellen MacBook Neo bringen. Ob das reicht, um Apple-Kunden zu überzeugen, wird sich zeigen.
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