Dell XPS 13: Neuer Premium-Laptop wiegt nur 1 kg und kostet ab 650 Euro
01.06.2026 - 17:01:22 | boerse-global.de
Die Vorstellung auf der Computex 2026 in Taipeh markiert den Beginn einer neuen Runde im Kampf um die Einstiegsklasse der Premium-Laptops. Das Besondere: Der Preis startet bei umgerechnet rund 650 Euro, für Studenten sogar bei etwa 560 Euro. Damit liegt Dell preislich auf Augenhöhe mit dem Konkurrenten aus Cupertino, der für umgerechnet rund 560 Euro über die Ladentheke geht.
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Technische Ausstattung im Detail
Das neue XPS 13 bietet ein 13,4-Zoll-Touchdisplay mit einer Auflösung von 2560x1600 Pixeln. Die Bildwiederholrate variiert zwischen 30 und 120 Hertz – je nach Inhalt. Das Panel deckt den kompletten DCI-P3-Farbraum ab und erreicht eine Helligkeit von bis zu 500 Nits. Im Inneren werkelt im Basismodell der Intel Core 5 320 (Codename „Wildcat Lake"), wer mehr Leistung braucht, kann auf den Intel Core Ultra 7 355 („Panther Lake") aufrüsten.
Der Arbeitsspeicher startet bei 8 GB LPDDR5x, die SSD bei 512 GB PCIe Gen 4. Maximal sind 32 GB RAM und 1 TB Speicher möglich. Branchenbeobachter sehen die 8-GB-Basiskonfiguration für Windows 11 kritisch – auch wenn Wettbewerber ähnlich starten. Die Anschlüsse: zwei USB-C-Ports. Bei den Panther-Lake-Modellen unterstützen sie Thunderbolt 4, bei den günstigeren Varianten USB 3.2 Gen 2. Wer seinen Kopfhörer anschließen will, braucht einen Adapter – Dell hat die 3,5-mm-Klinkenbuchse gestrichen, wie schon bei den aktuellen High-End-Modellen. Dafür gibt es Wi-Fi 7 und eine 1080p-IR-Kamera für Windows Hello.
Designvorteile gegenüber dem MacBook Neo
Mit gerade einmal einem Kilogramm ist das XPS 13 deutlich leichter als das MacBook Neo (etwa 1,22 Kilogramm). Auch beim Gehäuse punktet Dell: Nur 12,7 Millimeter dünn, aus CNC-gefrästem Aluminium in den Farben Sky und Storm. Die Tastatur ist serienmäßig hintergrundbeleuchtet – ein Feature, das Apples Einstiegsmodell vermissen lässt.
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Beim Akku hält Dell bis zu 17 Stunden Videowiedergabe für möglich, das sind eine Stunde mehr als der direkte Konkurrent. Und während das MacBook Neo mit einem USB-3- und einem USB-2-Port auskommen muss, bietet das XPS 13 zwei schnelle USB-C-Anschlüsse.
Strategische Marktpositionierung
Dell-COO Jeff Clarke betonte bei der Vorstellung, die Entwicklung des neuen XPS 13 habe lange vor dem MacBook Neo begonnen. Es gehe nicht um einen reinen Preiskampf, sondern um das bessere Gesamtpaket. Dass Apple mit einem ähnlichen Konzept auf den Markt gekommen sei, zeige vor allem eines: Die Nachfrage nach erschwinglichen, ultraportablen Premium-Geräten sei riesig.
Die Auslieferung der Modelle mit Intel-Core-Serie-3-Prozessoren soll in den kommenden Wochen starten. Die leistungsstärkeren Core-Ultra-Varianten folgen im Sommer 2026. Der Studentenrabatt gilt voraussichtlich bis zum Frühherbst.
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