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Dell XPS 13 2026: Dünnster Laptop gegen Apples MacBook Neo

02.06.2026 - 08:23:31 | boerse-global.de

Dell XPS 13 und Acer Aspire Go 15 treten mit Intel- und Qualcomm-Chips gegen das MacBook Neo an.

Dell XPS 13 2026: Dünnster Laptop gegen Apples MacBook Neo - Bild: über boerse-global.de
Dell XPS 13 2026: Dünnster Laptop gegen Apples MacBook Neo - Bild: über boerse-global.de

Dell und Acer nutzen die Computex 2026 in Taipeh für ihre Angriffe auf den Marktführer aus Cupertino. Die Konkurrenz setzt dabei auf frische Prozessoren von Intel und Qualcomm.

Dell XPS 13: Schlanker und günstiger als je zuvor

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Dell präsentierte eine komplett überarbeitete Version des XPS 13 (2026) – das dünnste und leichteste Modell der Baureihe. Mit rund einem Kilogramm Gewicht und einer Bauhöhe von nur 12,7 Millimetern soll es Apples MacBook Neo Paroli bieten. Der Einstiegspreis liegt bei umgerechnet rund 650 Euro, Studenten zahlen mit einem Aktionsrabatt sogar nur etwa 560 Euro.

Dell-COO Jeff Clarke betonte, die Entwicklung des neuen Modells habe bereits vor dem Erscheinen des MacBook Neo begonnen. Ziel sei ein rundum überzeugenderes Gesamtpaket gewesen. Tatsächlich kann das XPS 13 mit einem 13,4-Zoll-Touchscreen punkten, dessen Bildwiederholrate zwischen 30 und 120 Hertz variiert. Die Abdeckung des DCI-P3-Farbraums hebt es deutlich von der 60-Hertz-sRGB-Anzeige des Apple-Konkurrenten ab.

Zur Grundausstattung gehören ein Intel Core 5 320 (Codename „Wildcat Lake“), 8 Gigabyte Arbeitsspeicher und eine 512-GB-SSD. Hinzu kommen eine hintergrundbeleuchtete Tastatur und Wi-Fi 7. Einen Kopfhöreranschluss sucht man vergeblich. Noch in diesem Sommer will Dell zudem Varianten mit den leistungsstärkeren „Panther Lake“-Prozessoren und bis zu 32 GB RAM nachschieben.

Qualcomm und Acer erobern das Einstiegssegment

Am selben Tag brachte Qualcomm den Snapdragon C an den Start – eine neue Achtkern-Plattform speziell für Windows-Laptops zwischen 280 und 420 Euro. Anders als die High-End-Chipsätze des Herstellers setzt der Snapdragon C auf ältere Kryo-Kerne und erfüllt nicht die Anforderungen für Microsofts Copilot+-Zertifizierung. Eine integrierte NPU für einfache KI-Aufgaben ist dennoch an Bord.

Erster Hersteller mit einem entsprechenden Gerät ist Acer. Das Aspire Go 15 kommt mit 15,6-Zoll-Full-HD-Display, 8 GB RAM und einem 53-Wh-Akku. Der Marktstart ist für August 2026 vorgesehen, der Preis soll zwischen 280 und 370 Euro liegen. Qualcomm bestätigte, dass auch HP und Lenovo an Geräten mit dem Snapdragon C arbeiten. Die weltweite Verfügbarkeit der neuen ARM-Notebooks ist für Ende 2026 geplant.

Hürden: Windows braucht mehr Speicher

Doch die aggressive Preispolitik der Windows-Konkurrenz hat ihre Tücken. Branchenbeobachter weisen darauf hin, dass 8 GB RAM beim MacBook Neo zwar ausreichen, für Windows 11 aber oft knapp bemessen sind. Das Betriebssystem benötigt für flüssiges Arbeiten schlicht mehr Arbeitsspeicher.

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Hinzu kommen steigende Komponentenpreise. Die Preise für DRAM-Bausteine sind im ersten Quartal 2026 um 90 bis 98 Prozent gestiegen. Sollte sich dieser Trend fortsetzen, warnen Experten, könnte das Geschäft mit Notebooks unter 500 Euro bis 2028 massiv unter Druck geraten.

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