Dell, Precision

Dell Pro und Precision 2026: Kleinere Mainboards, größere Lüfter

29.05.2026 - 08:48:13 | boerse-global.de

Dell präsentiert überarbeitete Pro- und Precision-Notebooks mit neuer Architektur, Intel/AMD-Chips und NVIDIA Blackwell GPUs.

Dell Pro und Precision 2026: Kleinere Mainboards, größere Lüfter - Foto: über boerse-global.de
Dell Pro und Precision 2026: Kleinere Mainboards, größere Lüfter - Foto: über boerse-global.de

Der US-Konzern überarbeitet seine gesamte Business-Produktpalette grundlegend. Kleinere Mainboards, größere Lüfter und modernste Prozessoren prägen die neue Generation.

Dell hat am 28. Mai 2026 seine aktualisierten Pro- und Pro-Precision-Notebooks sowie mobile Workstations vorgestellt. Die neue Reihe markiert einen architektonischen Wendepunkt: Die Geräte erhalten verkleinerte Hauptplatinen, leistungsfähigere Kühlsysteme und die neuesten Chips von Intel und AMD. Das dürfte besonders für Unternehmen interessant sein, die auf leistungsstarke, aber portable Arbeitsgeräte angewiesen sind.

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Schlankes Design mit neuer Kühlung

Die Modelle des Jahres 2026 setzen auf ein durchdachtes Innenleben. Kleinere Mainboards schaffen Platz für größere Lüfter, die die Abwärme effizienter abführen sollen. Ein weiteres zentrales Merkmal: Akkus mit 70 Wh Kapazität und moderne Arbeitsspeicherstandards.

Die Pro-7-Serie gibt es als 13-Zoll- und 14-Zoll-Klappgerät sowie als 2-in-1-Modell. Dell bewirbt sie als das dünnste Business-Notebook seiner Klasse. Die Geräte starten bei einem Gewicht von knapp 1,1 Kilogramm und einer Bauhöhe von 1,6 Zentimetern. Zur Ausstattung gehören OLED-Displays, 8-MP-Webcams sowie Unterstützung für Wi-Fi 7 und 5G.

Die mittlere Pro-5-Serie in 14 und 16 Zoll setzt auf CAMM2-Arbeitsspeicher und integrierte Ethernet-Anschlüsse. Angetrieben werden die Modelle vom Intel Core Ultra X7 368H. Für den Einstieg gibt es die Pro-3-Serie mit Kunststoffgehäuse ab rund 1,3 Kilogramm – ebenfalls mit Wi-Fi 7 und WWAN.

Precision-Workstations mit Blackwell-Grafik

Auch die mobilen Workstations wurden überarbeitet. Die neue Precision-5-Serie (14S und 16S) bewirbt Dell als besonders portable Kraftpakete – das 14-Zoll-Modell wiegt nur 1,4 Kilogramm.

Die High-End-Modelle der Precision-5- und -7-Serie nutzen Intel-Core-Ultra-Prozessoren zusammen mit NVIDIA RTX PRO Blackwell GPUs. Dazu kommen Gen-5-SSDs und LPCAMM2-RAM mit bis zu 8533 MT/s. Das Einstiegsmodell Precision 5 14S (PW514260) bietet einen Intel Core Ultra 5 336H vPro, 16 GB RAM und ein 14-Zoll-WUXGA-Display mit 400 Nits Helligkeit.

Diese Systeme werden zunehmend für industrielle digitale Zwillinge eingesetzt. Unternehmen simulieren damit Produktionslinien und Robotik, um kostspielige Ausfälle zu vermeiden – in modernen Fabriken können Stillstände schnell mehrere Millionen Euro pro Stunde kosten.

Preise und Verfügbarkeit

Dell hat die Startpreise für die US- und Kanada-Märkte bekannt gegeben:

  • Dell Pro 5: ab 2.269 US-Dollar (etwa 2.100 Euro)
  • Dell Pro 7: ab 2.329 US-Dollar (etwa 2.150 Euro)
  • Dell Precision 5 14S: ab 2.399 US-Dollar (etwa 2.220 Euro)
  • Dell Precision 5 16S: in Kanada ab 5.087 Kanadischen Dollar
  • Dell Pro 14 Plus: Aktionspreis von 1.339 US-Dollar (statt 1.729 US-Dollar)

Die Precision 5 16S lässt sich bis zum Intel Core Ultra X9 388H vPro, 64 GB RAM und 2 TB Gen-5-SSD konfigurieren.

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Wettbewerb im AI-PC-Markt

Dells Launch fällt in ein ereignisreiches Frühjahr für Business-Hardware. Lenovo brachte bereits das ThinkPad X13 Gen 7 mit Intel-Panther-Lake-Prozessoren auf den Markt – mit einer Akkulaufzeit von bis zu 30 Stunden Videowiedergabe.

HP will im Juli 2026 seine neuen ZBook-Workstations mit Blackwell-GPUs und Ryzen-AI-Chips ausliefern. Der Einstiegspreis für das HP ZBook X G2i liegt voraussichtlich bei rund 3.600 US-Dollar. Lenovo kündigte zudem die ThinkStation P4 für Juni 2026 an – eine Desktop-Workstation mit AMD Ryzen PRO 9000 und NVIDIA Blackwell.

In Japan brachte NEC das ultraleichte Lavie Nextreme mit 994 Gramm auf den Markt, während Lenovo in Indonesien die ThinkStation PGX vorstellte – leistungsstark genug für KI-Modelle mit bis zu 200 Milliarden Parametern.

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