Deliveroo in Canary Wharf: Lieferroboter starten im Oktober in London
Veröffentlicht am: 08.10.2026 um 05:09 Uhr | Redaktion boerse-global.de
Der Lieferdienst Deliveroo setzt erstmals im Vereinigten Königreich auf automatisierte Zustellungen auf dem Bürgersteig. Im Rahmen einer exklusiven Partnerschaft mit dem Robotikunternehmen Coco Robotics beginnt im Oktober 2026 der reguläre Einsatz von Lieferrobotern im Londoner Finanzdistrikt Canary Wharf.
Für Deliveroo markiert der Schritt den ersten praktischen Einsatz autonomer Lieferfahrzeuge auf dem britischen Markt, wie das Branchenportal roboticsandautomationnews.com am 06.10.2026 berichtete.
Elektrische Flotte für kurze Strecken im Schritttempo
Die von Coco Robotics entwickelten Fahrzeuge sind speziell für die Anforderungen der letzten Meile im städtischen Raum ausgelegt. Die kompakten Transporteinheiten werden rein elektrisch angetrieben, bewegen sich im Schritttempo fort und sind für Lieferungen über kurze Distanzen vorgesehen.
Um den Betrieb vor Ort abzusichern, planen die Partner begleitende Investitionen in die lokale Infrastruktur. Geplant sind eigene Depots für die Flotte, entsprechende Ladeinfrastruktur sowie die Schaffung neuer lokaler Arbeitsplätze zur operativen Betreuung der Einheiten.
In London startet im Oktober 2026 der reguläre Betrieb von Lieferrobotern auf dem Bürgersteig — die Partner planen dafür eigene Depots, Ladeinfrastruktur und lokale Betreuungs-Jobs. Wer den eigenen Rollout vorbereiten will, findet in diesem kostenlosen Leitfaden die entscheidenden Hebel: Infrastruktur-Checkliste, Kosten-Nutzen-Rechnung der letzten Meile und Sicherheitsanforderungen auf Gehwegen. Praxis-Leitfaden Lieferroboter jetzt anfordern
Kooperation für Barrierefreiheit im öffentlichen Raum
Ein zentraler Aspekt beim Einsatz fahrbahnbegleitender Roboter ist das sichere Miteinander auf Gehwegen. Um Beeinträchtigungen für andere Fußgänger zu minimieren und Risiken zu verringern, arbeitet Coco Robotics mit BlindSquare zusammen.
Über diese Anwendung stellt das Unternehmen Echtzeitdaten zu Gehweggefahren bereit. Die Informationen sollen blinden und sehbehinderten Menschen dabei helfen, Gefahrenstellen und Barrieren im Verkehrsraum frühzeitig wahrzunehmen.
Der Engpass auf der letzten Meile ist nicht die Technik, sondern das Personal: Zustellkräfte fehlen, Gehwege müssen sicher bleiben, und blinde wie sehbehinderte Menschen dürfen keine neuen Barrieren bekommen. Dieser kostenlose Leitfaden zeigt, wie Sie Barrierefreiheit, Sicherheit und Betriebskosten vor dem ersten Robotereinsatz sauber bewerten. Checkliste Sicherheit und Barrierefreiheit sichern
Geplante Expansion auf weitere britische Städte
Der Start in Canary Wharf dient den beteiligten Unternehmen als Ausgangspunkt für einen breiteren Rollout im Land. Nach dem Beginn in London ist vorgesehen, das Angebot in den kommenden Wochen und Monaten schrittweise auf weitere urbane Zentren in Großbritannien auszuweiten. Als nächste Einsatzorte haben die Unternehmen die Städte Milton Keynes, Leeds, Stockton-on-Tees und Nottingham benannt.
