Dating-Betrug mit KI-Profilen: Polizei warnt vor Wohnungseinbrüchen
Veröffentlicht am: 25.07.2026 um 07:44 Uhr | Redaktion boerse-global.de
Maskierte Täter überfallen Radfahrer am Bonner Rheinufer, plündern ein Mobilfunkgeschäft in Velbert – und nutzen Dating-Portale für Wohnungseinbrüche. Die Ermittler schlagen Alarm.
Brutale Überfälle auf Radfahrer in Bonn
In der Nacht zum 24. Juli eskalierte die Gewalt am Bonner Rheinufer. Gegen 02:20 Uhr rissen zwei maskierte Männer an der Kaiser-Friedrich-Straße einen Radfahrer von seinem Fahrrad und schlugen auf ihn ein. Die Täter erbeuteten ein Smartphone und eine Geldbörse – und flohen.
Nur 40 Minuten später der nächste Schlag. Am Leinpfad nahe dem Römerkran stoppten Unbekannte einen weiteren Radfahrer – diesmal mit einer perfiden Masche. Sie riefen: „Polizei!“ und täuschten eine Kontrolle vor. Dann raubten sie dem Opfer ein Smartphone, einen Ring und Bargeld.
Die Täter sind etwa 20 bis 25 Jahre alt, schlank, trugen dunkle Kleidung und Sturmhauben. Sie sprachen Deutsch mit arabischem Akzent. Die Polizei Bonn sucht Zeugen aus den Stadtteilen Gronau und Castell.
Raubzug im Mobilfunkgeschäft
Schon am Vormittag des 23. Juli schlugen Diebe in Velbert zu. Gegen 10:30 Uhr betraten zwei Männer ein Mobilfunkgeschäft in der Friedrichstraße. Sie rissen mehrere Smartphones gewaltsam aus den Sicherheitsverankerungen und flüchteten.
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Der Sachschaden: rund 6.000 Euro. Die Täterbeschreibung ähnelt den Bonner Fällen: 20 bis 25 Jahre alt, einer mit südländischem Erscheinungsbild und Akzent.
Neue Masche: KI-Profile auf Dating-Portalen
Die Polizei Bonn warnt zudem vor einer perfiden Betrugsmasche, die digitale und physische Kriminalität verbindet. Seit Juli nutzen Täter computergenerierte Profilbilder auf Dating-Portalen, um Vertrauen zu erschleichen.
Ihr Ziel: Beim ersten Treffen die Wohnverhältnisse ausspähen. Beim zweiten Termin verschaffen sich Komplizen Zugang zur Wohnung, während das Opfer abgelenkt ist. Die Beute: Schmuck, Münzen und Edelmetalle.
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Die Ermittler raten zur Vorsicht bei persönlichen Daten im Netz, die Haustür stets zweifach abzuschließen und verdächtige Profile per Bilderrückwärtssuche zu prüfen.
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