Dating-App-Betrug, Sri

Dating-App-Betrug: Sri Lankas Polizei warnt vor APK-Dateien

Veröffentlicht am: 25.10.2026 um 11:56 Uhr | Redaktion boerse-global.de
Die Polizei beschreibt, wie manipulierte Smartphone-Apps Zugangsdaten stehlen und unbefugte Abbuchungen von Bankkonten ermöglichen.
Ein unmöblierter, minimalistischer Raum mit einem einzelnen leeren Stuhl in der Mitte, der von sanftem Licht beleuchtet wird. Illustration mit AI erstellt.

Die Polizei in Sri Lanka warnt die Bevölkerung vor einer Masche des digitalen Finanzbetrugs, bei der Kriminelle manipulierte Dating-Anwendungen und soziale Netzwerke nutzen, um Bankkonten leerzuräumen. Nach Angaben der Sicherheitsbehörden nehmen die Täter gezielt über etablierte Kommunikationskanäle Kontakt zu potenziellen Opfern auf, um schädliche Software auf deren Mobiltelefone zu schleusen.

Gezielter Vertrauensaufbau über soziale Netzwerke

Wie Medienberichte unter Verweis auf die polizeilichen Erkenntnisse darlegen, nutzen die Betrüger Plattformen wie Facebook, WhatsApp und Telegram für die erste Kontaktaufnahme. Über mehrere Tage hinweg bauen die Kriminellen systematisch ein Vertrauensverhältnis zu den Betroffenen auf. Dabei stellen sie teils persönliche Beziehungen in Aussicht oder locken mit angeblichen sexuellen Dienstleistungen.

Im weiteren Verlauf des Kontakts überreden die Täter ihre Gesprächspartner dazu, spezielle Anwendungen auf ihren Smartphones einzurichten. Diese Programme erwecken nach außen hin den Eindruck regulärer Dating- oder Service-Plattformen. In Wahrheit enthalten sie jedoch bösartige Installationsdateien im APK-Format, mit denen das mobile Endgerät kompromittiert wird.

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Ausspähen von Online-Banking-Zugangsdaten

Befindet sich die Schadsoftware erst einmal auf dem Mobiltelefon, entsteht ein erhebliches Sicherheitsrisiko für das Finanzvermögen der Nutzer. Nach Erkenntnissen der Ermittler können die Angreifer insbesondere dann sensible Daten abfangen, wenn Betroffene auf demselben Gerät ihr reguläres Online-Banking nutzen.

Über die manipulierte Anwendung gelingt es den Kriminellen, Benutzernamen sowie Passwörter abzugreifen. Mit diesen erbeuteten Zugangsdaten verschaffen sich die Betrüger Zugriff auf die Bankkonten der Opfer und nehmen unautorisierte Abhebungen vor. Die Ermittlungsbehörden heben hervor, dass sich die angewandten Betrugsmethoden in diesem Bereich sehr schnell weiterentwickeln und stetig angepasst werden.

Verhaltensregeln zum Schutz vor finanziellen Schäden

Angesichts der Bedrohungslage hat die srilankische Polizei konkrete Handlungsempfehlungen für Smartphone-Nutzer herausgegeben:

  • Keine externen Downloads: Anwendungen sollten grundsätzlich nicht aus unbekannten Quellen oder über direkte Datei-Links installiert werden.
  • Schutz sensibler Kontodaten: Passwörter, Zugangsdaten zum Online-Banking und Einmalpasswörter (One-Time-Passwords, OTP) dürfen unter keinen Umständen an fremde Kontakte weitergegeben werden.
  • Umgang mit persönlichen Inhalten: Aus Sicherheitsgründen sollten keine privaten Fotos oder Videos mit unbekannten Personen in sozialen Netzwerken geteilt werden, um spätere Erpressungsversuche zu vermeiden.
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Die Sicherheitsbehörden raten generell zu gesteigerter Vorsicht bei Online-Bekanntschaften, die bereits nach kurzer Zeit zum Herunterladen externer Software auffordern.

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