Dashlane-Attacke: Hacker umgehen 2FA, erbeuten 20 Passwort-Tresore
05.06.2026 - 19:55:34 | boerse-global.de
Eine koordinierte Brute-Force-Attacke auf die Infrastruktur des Passwort-Managers Dashlane hat Sicherheitslücken offengelegt. Angreifer erbeuteten verschlüsselte Passwort-Tresore von weniger als 20 Nutzern.
Angriff auf die Zwei-Faktor-Authentifizierung
Am 31. Mai 2026 griffen Hacker die Geräteregistrierungs-Schnittstelle von Dashlane an. Ihr Ziel: die Zwei-Faktor-Authentifizierung zu umgehen und unberechtigte Geräte zu registrieren. Die automatisierte Kampagne war erfolgreich – die Angreifer generierten gültige Tokens und luden die verschlüsselten Passwort-Tresore herunter.
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Dashlanes Sicherheitssysteme schlugen jedoch rechtzeitig Alarm. Automatische Kontosperrungen stoppten den Angriff und begrenzten den Schaden auf eine überschaubare Zahl betroffener Nutzer.
Zero-Knowledge-Architektur als Rettung
Trotz des Diebstahls betont der Anbieter: Die Daten bleiben sicher. Dashlane setzt auf eine Zero-Knowledge-Architektur – das Unternehmen speichert keine Master-Passwörter. Ohne dieses zentrale Geheimnis können selbst die gestohlenen Tresore nicht entschlüsselt werden.
Die Sicherung der Vaults erfolgt durch mehrschichtige Verschlüsselung: Argon2, AES-256-CBC und HMAC-SHA256 schützen die Daten. Dashlane bestätigte, dass keine unverschlüsselten Felder in den Tresoren existierten. Auch Hinweise auf eine Kompromittierung interner Systeme fanden die Ermittler nicht.
„Der Angriff unterscheidet sich grundlegend von vergleichbaren Vorfällen bei Wettbewerbern“, analysieren Branchenkenner. Während andere Anbieter in der Vergangenheit kompromittiert wurden, können selbst Dashlane-Mitarbeiter nicht auf die Inhalte der Tresore zugreifen.
Markt im Wandel: Wer bietet die beste Alternative?
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Der Sicherheitsvorfall trifft Dashlane in einer Phase der Neuorientierung. Der Anbieter hatte 2025 sein kostenloses Modell eingestellt und zählt mit rund 5 Euro monatlich zu den teureren Optionen am Markt.
Für preisbewusste Nutzer bieten sich Alternativen:
- NordPass gilt als leistungsstarke Option für rund 1,35 Euro monatlich
- Bitwarden führt die Liste der kostenlosen Manager an
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Der Vorfall zeigt: Authentifizierungs-Schnittstellen bleiben ein bevorzugtes Ziel von Cyberkriminellen. Dienstleister müssen ihre Abwehrmechanismen gegen automatisierte Brute-Force-Angriffe kontinuierlich schärfen.
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