Cybersecurity-Integration: Holm Security und Sekoia koppeln Systeme
Veröffentlicht am: 19.09.2026 um 19:48 Uhr | Redaktion boerse-global.de
Die beiden Cybersicherheitsanbieter Holm Security und Sekoia bündeln ihre Systeme künftig enger miteinander. Im Rahmen einer neu angekündigten Technologieintegration ermöglicht ein spezialisierter Konnektor den automatisierten Import von Inventar- und Schwachstelleninformationen in die Sicherheitsbetriebszentrum-Plattform von Sekoia, wie aus einem Branchenbericht vom 18. September 2026 hervorgeht. Die Schnittstelle deckt dabei sowohl traditionelle IT-Umgebungen als auch operative Technologien ab.
Nahtlose Übertragung zwischen Schwachstellenmanagement und Betrieb
Ziel der technischen Kopplung ist die Vereinheitlichung von Erkennungs- und Abwehrprozessen in modernen Sicherheitsleitständen. Durch den Konnektor werden die von Holm Security erfassten Daten über Netzwerkanlagen, Endgeräte und gefundene Sicherheitslücken direkt an die Plattform von Sekoia übergeben.
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Für Sicherheitsanalysten vereinfacht dieser Schritt die Bewertung der aktuellen Gefährdungslage erheblich. Da die Datenübertragung sowohl die Informationstechnik als auch industrielle Steuerungssysteme umfasst, erhalten Sicherheitsteams ein ganzheitlicheres Lagebild über potenziell verwundbare Einfallstore.
Anstatt isolierte Berichte aus verschiedenen Werkzeugen manuell abzugleichen, fließen die Schwachstellendaten nun kontinuierlich in die operative Überwachung ein. Dies ermöglicht es, Alarme im Sicherheitsbetriebszentrum unmittelbar mit dem jeweiligen Risikoprofil der betroffenen Systeme zu verknüpfen und Gegenmaßnahmen gezielter zu priorisieren.
Verfügbarkeit für Endkunden und IT-Sicherheitsdienstleister
Die neu geschaffene Lösung richtet sich an ein breites Anwenderspektrum. Nach Angaben der Kooperationspartner steht die Integration sowohl direkten Endkunden als auch Managed Security Service Providern zur Verfügung.
Gerade für spezialisierte Dienstleister bietet die Schnittstelle betriebliche Vorteile. IT-Sicherheitsdienstleister, die den Schutz verteilter Kundennetzwerke übernehmen, können über den automatisierten Datenimport mehrere Mandanten effizienter betreuen.
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Das Zusammenspiel der Identifikation von Schwachstellen und der laufenden Ereignisüberwachung reduziert den manuellen Konfigurationsaufwand und beschleunigt die Reaktionszeiten bei kritischen Vorfällen. Gleichzeitig profitieren auch unternehmenseigene Sicherheitsteams, da bestehende Arbeitsabläufe in der Erkennung und Behebung technischer Schwachstellen vereinheitlicht werden.
Gemeinsame Informationsveranstaltung im Herbst
Um die praktische Umsetzung und die technischen Details der Neuerung vorzustellen, planen die beiden Unternehmen eine gemeinsame Informationsveranstaltung. Für den kommenden Oktober haben Holm Security und Sekoia ein Webinar angekündigt.
In diesem Rahmen sollen die genaue Funktionsweise des Konnektors, die Konfigurationsschritte sowie typische Einsatzszenarien für Unternehmen und Dienstleister im Detail erläutert werden. Der Schritt unterstreicht den anhaltenden Trend in der Sicherheitsbranche, spezialisierte Werkzeuge zur Schwachstellenerfassung enger mit zentralen Plattformen für die Erkennung und Abwehr von Bedrohungen zu verzahnen.
