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CUDA 13.3: Nvidia verspricht 15% Leistungssteigerung bei KI

29.05.2026 - 04:06:05 | boerse-global.de

Der Open-Source-Nouveau-Treiber integriert Nvidias GA100-Beschleuniger in den Linux-Kernel 7.2. Nvidia veröffentlicht zudem CUDA 13.3 und neue Treiber-Updates.

CUDA 13.3: Nvidia verspricht 15% Leistungssteigerung bei KI - Foto: über boerse-global.de
CUDA 13.3: Nvidia verspricht 15% Leistungssteigerung bei KI - Foto: über boerse-global.de

2, der Ende Mai 2026 öffnete, bringt eine bedeutende Neuerung: Der quelloffene Nouveau-Treiber unterstützt erstmals Nvidias GA100-Ampere-Beschleuniger. Damit wagt sich der Open-Source-Treiber in das Segment hochwertiger Enterprise-Hardware vor – und nutzt dafür Nvidias GPU System Processor (GSP).

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GSP-Firmware ebnet den Weg

Die Integration der GA100-Unterstützung in den Hauptentwicklungszweig des Kernels basiert auf einem Patch-Satz, den Nvidia bereits im Februar 2026 veröffentlichte. Der Treiber setzt auf die GSP-Firmware und greift auf Code-Pfade zurück, die für die Turing-Architektur entwickelt wurden, um die Ampere-Klasse zu steuern.

Doch der Kernel-Support allein reicht nicht. Aktuelle Berichte aus dem Mai 2026 zeigen: Das User-Space-Ökosystem ist noch nicht bereit für den GA100. Weder Mesa noch OpenCL bieten derzeit die nötige Unterstützung für die Rechenfähigkeiten des Chips. Auch Komponenten wie Rusticl, NVK und Clover haben Probleme mit GA100-Hardware, die über keine 3D-Engine verfügt.

Das Kernel-Update dürfte zum zentralen Feature kommender Linux-Distributionen werden. Branchenbeobachter rechnen damit, dass Ubuntu 26.10, das für Oktober 2026 geplant ist, auf Linux 7.2 basieren wird. Die Version soll zudem verbesserte Treiber für Intels Arrow Lake und Lunar Lake sowie AMDs Ryzen-Prozessoren enthalten.

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Nvidias proprietäre Updates: R610 und CUDA 13.3

Parallel zu den Open-Source-Fortschritten veröffentlichte Nvidia Ende Mai 2026 mehrere proprietäre Treiber-Updates. Der R610-Linux-Treiber (Version 610.43.02) führt neue Vulkan-Erweiterungen und Verbesserungen für Wayland ein – darunter Unterstützung für die DRM Color Pipeline API. Gleichzeitig markiert dieses Release das Ende der Xinerama-Unterstützung in X11-Umgebungen.

Am 27. Mai 2026 brachte Nvidia zudem CUDA 13.3 auf den Markt. Die Version enthält die stabile Freigabe von CUDA Python 1.0 sowie eine neue Funktion namens CompileIQ. Das Unternehmen verspricht damit Leistungssteigerungen von bis zu 15 Prozent bei spezifischen Workloads wie General Matrix Multiply (GEMM) und Attention-Mechanismen. Weitere Neuerungen im CUDA-Stack sind ein neues Numba-CUDA-Backend und die Unterstützung von C++23.

Vera-CPU: Benchmark-Ergebnisse überraschen

Die Treiber-Updates fallen in eine Zeit, in der neue Details zu Nvidias Hardware-Roadmap bekannt werden. Benchmarks vom 27. Mai 2026 zeigen: Die Nvidia Vera CPU mit 88 Olympus-Kernen und 176 Threads liefert in Data-Center-Workloads beeindruckende Werte.

Getestet auf Ubuntu 24.04 mit Linux 6.18, übertraf die Vera CPU den Intel Xeon 6980P um 55,3 Prozent und den AMD EPYC 9575F um 11 Prozent in spezifischen Phoronix-Tests. Die Vera-Architektur kommt mit einem monolithischen Die, 1,2 TB/s Speicherbandbreite und einer thermischen Verlustleistung (TDP) von 450 Watt. Marktanalysten sehen in diesen Enterprise-CPUs ein Umsatzpotenzial von 20 Milliarden US-Dollar für das Unternehmen. Rubin-basierte Systeme werden für die zweite Jahreshälfte 2026 erwartet.

Im Consumer-Segment sorgt der GeForce 610.47-Treiber vom 27. Mai 2026 für Aufsehen. Er enthält versteckte Profile für „Neural Rendering" in Verbindung mit DLSS 5. Zwar ist die Funktion derzeit aufgrund fehlender Bibliotheksdateien noch inaktiv, doch ein offizieller Start wird für den Herbst 2026 erwartet.

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