CU-Paketdienst gehackt: Persönliche Daten von Tausenden gestohlen
06.06.2026 - 10:15:34 | boerse-global.de
Der Vorfall wurde am 4. Juni 2026 entdeckt. Ein Angreifer nutzte eine Sicherheitslücke auf der Webplattform des CU-Paketservices aus. BGF Networks, der Betreiber des Dienstes, sperrte die IP-Adresse des Eindringlings um 15:30 Uhr am Tag der Entdeckung.
Welche Daten betroffen sind
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Die gestohlenen Informationen umfassen Nutzer-IDs, Namen, Geburtsdaten, Geschlecht und Mobilfunknummern. Auch Adressen, E-Mail-Konten und Verbindungsdaten (Connecting Information) gelangten in die Hände des Angreifers. Das Unternehmen betont, dass nur registrierte Online-Mitglieder betroffen sind. Daten von Drittempfängern, die Pakete erhalten, seien nicht kompromittiert.
Behörden eingeschaltet
Nach der Entdeckung des Angriffs aktivierte BGF Networks ein Notfallteam und informierte die südkoreanische Datenschutzbehörde sowie die Internet- und Sicherheitsagentur KISA. Passwörter waren laut Unternehmen durch eine Einweg-Verschlüsselung geschützt. Eine umfassende Untersuchung zum genauen Ausmaß des Datenlecks läuft. Ergebnisse werden in der kommenden Woche erwartet.
Der Vorfall reiht sich ein in eine Serie von Cyberangriffen auf große südkoreanische Plattformen. Erst kürzlich waren Dienste wie Coupang und Tving Ziel von Hackern.
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Gefahr von Folgeangriffen
BGF Networks warnt Kunden vor möglichen Folgeschäden. Mit den gestohlenen Daten könnten Kriminelle Smishing (Phishing per SMS) oder Voice-Phishing betreiben. Das Unternehmen rät dringend, Passwörter sofort zu ändern – besonders, wenn sie auf mehreren Plattformen verwendet werden.
Parallel zur technischen Soforthilfe läuft eine vollständige Sicherheitsüberprüfung der Systeme. Ziel ist es, die ausgenutzte Schwachstelle zu schließen und künftige Angriffe zu verhindern.
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