Creative Leadership: Manager lernen von Künstlern
05.06.2026 - 08:33:57 | boerse-global.de
Nicht mehr reines Management-Wissen zählt, sondern die Fähigkeit, kreatives Denken zu fördern und strategisch zu nutzen.
Creative Leadership: Was Führungskräfte von Künstlern lernen können
Kann ein Manager von einem Künstler lernen? Ja, sagt Dr. Ulrike Lehmann. In einer aktuellen Publikation vertritt sie die These, dass künstlerisch-kreatives Denken zur essenziellen Führungskompetenz wird. Gerade in komplexen Märkten sei diese Fähigkeit entscheidend für den Erfolg.
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Der Bundesverband Deutscher Unternehmensberatungen (BDU) geht diesen Weg bereits. Unter der Leitung von Ralf Strehlau treibt der Verband seit Jahresbeginn seine digitale Transformation voran. Strategische Partnerschaften – unter anderem mit Google – und eine stärkere Präsenz in sozialen Medien sollen helfen, frühzeitig mit Nachwuchstalenten in Kontakt zu kommen.
Digitale Welle in der Finanzbranche
Wie sich Potenziale durch Eigeninitiative freisetzen lassen, zeigt ein Wettbewerb des vietnamesischen Bankenverbands (VBTU). Ende Mai traten 32 Teams von Banken und Fintech-Unternehmen gegeneinander an. Das Ergebnis: 17.478 dokumentierte Projekte – sechs Prozent mehr als geplant.
Der Sektor setzt massiv auf die Kreativität seiner Mitarbeiter. Laut Verbandsangaben verfügen rund 80 Prozent der Beschäftigten über einen Hochschulabschluss. Stellvertretende Regierungsvertreter betonten die tragende Rolle des Finanzsektors für die gesamtwirtschaftliche Entwicklung.
Mittelstand setzt auf KI und Digitalisierung
Auch in der deutschen Industrie rücken vorhandene Stärken in den Fokus. Auf der Hauptversammlung der INDUS Holding AG am 3. Juni in Köln stellte der Vorstand das Strategieprogramm „EMPOWERING MITTELSTAND“ vor. Kernpunkte: Künstliche Intelligenz und Digitalisierung sollen die Leistungsfähigkeit der Beteiligungsunternehmen steigern. Die Aktionäre segneten eine Dividende von 1,30 Euro je Aktie ab.
Der Halbleiterhersteller Elmos sieht seine Aufnahme in den MDAX als Bestätigung. CEO Dr. Arne Schneider erklärte Anfang Juni, das Unternehmen setze weiter auf profitables Wachstum mit spezialisierten Halbleiterlösungen. Die im Mai platzierte Umplatzierung von zehn Prozent des Grundkapitals zu 176 Euro je Aktie war deutlich überzeichnet.
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Future Skills: Zwischen KI-Optimierung und Lebensqualität
Die Debatte um „Future Skills“ wie Problemlösungskompetenz und digitale Souveränität bleibt aktuell. Experten für digitale Kommunikation gaben Anfang Juni Hinweise zur effektiven Nutzung von KI-Chatbots. Die Empfehlung: Systemen spezifische Rollen zuweisen und detaillierte Kontexte liefern. Gleichzeitig warnen Wissenschaftler vor Fehlinformationen – Quellenkritik bleibt Pflicht.
Parallel dazu warnen Mediziner vor einer Überfokussierung auf datengetriebene Selbstoptimierung. Statt künstlicher Lebensverlängerung durch unkontrollierte Präparate plädieren sie für fundierte Vorsorge und echte Lebensqualität.
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