Vater, Mutter, Kind

Corona: Esken fordert weitere Verbesserungen der Situation von Familien

21.05.2020 - 18:41:21

Saskia Esken, zusammen mit Norbert Walter-Borjans Bundesvorsitzende der SPD, verlangt nach der jetzt beschlossenen Verlängerund der Lohnfortzahlung für Eltern noch weitere Maßnahmen zur Verbesserung der Situation von Familen in der Corona-Krise.

Esken erklärte dem "Redaktionsnetzwerk Deutschland" für dessen am Donnerstag erscheinende Tageszeitungen, es gehe ihr hierbei konkret um die Schaffung der "Möglichkeit einer partnerschaftlich reduzierten Familienarbeitszeit". Hierbei solle das verminderte Einkommen der Eltern durch ein staatliches Familiengehalt unterstützt werden. Esken sagte, sie setze darauf, dass auch in den Unionsparrteien "die besondere Belastung der Famiien in Zeiton von Corona " nicht übersehen werde.

Besonders in der aktuellen Zeit der Corona-Krise, in der Schulen und Kitas aus Gründen des Infektionsschutzes "auch mittelfristig keine Vollzeitbetreuung" würden anbieten können, könne eine solche Familienarbeitszeit den Eltern die Möglichkeit bieten, "bei der Vereinbarung von Familie und Beruf eigene, selbstbestimmte Wege" zu finden, so die Sozialdemokratin.

Hierzu sei es jetzt auch an der Zeit, dächten nun sicher viele Eltern, wenn sie in den Nachrichten die Meldungen über die Verlängerung der Lohnfortzahlung wegen fehlender Möglichkeiten zur Kinderbetreuung verfolgten, vermutete Esken weter. Die SPD habe in dieser Frage ihre Position in der Großen Koalition erfolgreich vertreten.

Für den Nutzen einer solchen Regelung sei "nicht nur die Bezugsdauer" von entscheidender Bedeutug. Sondern, so Saskia Esken, dies sei in erster Linie ihre Flexibilität. "Mütter und Väter" könnten ihr gemeinsames Zeitbudget "innerhalb der Lohnfortzahlung tageweise portionieren und aufteilen" und auf diese Weise bestmöglich an ihren jeweiligen Bedarf anpassen, erläuterte die SPD-Co-Vorsitzende dem "Redaktionsnetzwerk Deutschland".

 

Redaktion ad-hoc-news.de, RSM

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