Core-Training senkt Diabetes-Risiko: Zehn Prozent weniger viszerales Fett
21.06.2026 - 14:03:16 | boerse-global.de
Doch die Branche entdeckt zunehmend ältere Zielgruppen und wissenschaftlich fundierte Prävention für sich.
Elf Minuten reichen aus
Die Fitnessexpertin Sanja Torwesten präsentierte im Juni 2026 ein elfminütiges Ganzkörpertraining nach dem AMRAP-Prinzip (As Many Reps As Possible). Kniebeugen, Ausfallschritte und Liegestütze kombinieren die Übungseinheit, die Rumpf, Beine und Oberkörper beansprucht.
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Anbieter wie die Update Fitness AG setzen auf das P.I.I.T-Konzept – ein hochintensives Intervalltraining für ein breites Gästespektrum. Die Botschaft ist klar: Maximale Reize in minimaler Zeit.
Wissenschaft bestätigt den Trend
Eine Studie der Penn State University unter Dr. Christopher Sciamanna untersuchte das FAST-Training (Functional Activity Strength Training). Das Ergebnis: Tägliche 30-Sekunden-Übungen verbesserten bei Patienten über 65 Jahren nach zwölf Wochen die Gehfähigkeit und Balance signifikant.
Eine weitere Langzeitstudie mit 366 Teilnehmern belegt den Wert gezielten Core-Trainings. Eine Reduktion des viszeralen Fetts um zehn Prozent senkt das Risiko für Typ-2-Diabetes um 28 Prozent – unabhängig vom Gesamtgewicht.
Nicht jeder braucht Höchstleistungen
Für die Generation 50+ empfehlen Experten Low-Impact-Alternativen zum klassischen HIIT. Zügiges Gehen, Radfahren, Aquafitness oder Pilates schonen die Gelenke und verbrennen dennoch effektiv Fett.
Das Dortmunder Hüttenhospital reagiert darauf mit neuen Aquafitness-Kursen ab Ende Juni. Auch der EMS-Markt (Elektromyostimulation) passt sich an. Eine aktuelle Marktstudie zeigt: Kunden ab 40 Jahren legen mehr Wert auf Muskelgesundheit, Rückenprävention und professionelle Betreuung als auf Zeitersparnis.
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Wearables und neue Standorte
Die AirPods Pro 3 messen die Herzfrequenz optisch im Ohr. Eine Studie in PLOS Digital Health vom April 2026 bescheinigt dem System eine Abweichung von etwa zwei Prozent bei gleichmäßiger Belastung. Für extrem dynamisches Intervalltraining empfehlen sich weiterhin spezialisierte Brustgurte oder High-End-Smartwatches.
Die Branche investiert auch in physische Standorte. Mitte Juni eröffnete die RSG Group einen neuen John-Reed-Club in der Wiener Innenstadt – mit Reformer-Pilates neben klassischem Kraft- und Cardiotraining. Im erzgebirgischen Stollberg wurde ein saniertes Sport- und Gesundheitszentrum eingeweiht. Rund 4,8 Millionen Euro schaffen dort moderne Räume für Vereine, Rehasport und Präventionskurse.
