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Copla-Software: Nur 8% der Firmen erfüllen DORA-Compliance

Veröffentlicht am: 15.09.2026 um 18:34 Uhr | Redaktion boerse-global.de

Copla reagiert mit einer neuen Plattform auf komplexe Lieferantenregeln und geringe Erfolgsquoten bei DORA-Prüfungen in Unternehmen.

Copla stellt Software für Drittparteien-Compliance vor
Moderne Industriefassade eines Logistikzentrums in der Dämmerung, die die Komplexität globaler Lieferketten symbolisiert. Illustration mit AI erstellt.

Das Unternehmen Copla hat eine Software für das Third-Party-Risk-Management vorgestellt, die branchenübergreifend eingesetzt werden soll. Die Lösung richtet sich an Unternehmen, die mit der wachsenden regulatorischen Komplexität rund um Lieferanten- und Drittparteien-Compliance zu kämpfen haben, wie fintech.global berichtete.

Regulatorische Lücke als Ausgangspunkt

Copla verweist zur Begründung des Produkts auf den Global Cybersecurity Outlook 2025 des Weltwirtschaftsforums (WEF). Demnach gaben 69 Prozent der befragten Organisationen an, dass ihnen die geltende Regulierung zu komplex erscheint oder sie die Compliance ihrer Lieferanten nicht verifizieren können.

Diese Zahl bildet laut Berichten von fintech.global und ipsnews.net vom 15. September 2026 den zentralen Referenzpunkt, mit dem Copla die Notwendigkeit seiner neuen Software begründet. Das Unternehmen positioniert seine Plattform explizit als Antwort auf diese Compliance-Lücke.

Schwierigkeiten mit dem DORA-Register

Als weiteren Beleg für den Handlungsdruck bei Unternehmen führt Copla Daten zum Register unter der EU-Verordnung DORA (Digital Operational Resilience Act) an. Bei einem Dry-Run der europäischen Aufsichtsbehörden (ESA) im Jahr 2024 hätten von rund 1.000 teilnehmenden Firmen nur 6,5 Prozent sämtliche Datenqualitätschecks bestanden.

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Lediglich 8 Prozent der Unternehmen erreichten demnach eine vollständige DORA-Compliance. 46 Prozent der Firmen bezeichneten das Register als das schwierigste Element der Verordnung.

Diese Zahlen verdeutlichen aus Sicht von Copla, wie hoch die Hürden für Unternehmen sind, die Anforderungen an die Überwachung und Dokumentation von Drittparteien-Risiken zu erfüllen – sei es im Rahmen von DORA oder vergleichbarer Regulierung in anderen Branchen und Regionen.

Positionierung der neuen Software

Mit der neuen Plattform will Copla Unternehmen dabei unterstützen, die Compliance ihrer Lieferanten und Partner systematisch zu prüfen und zu dokumentieren. Die Software soll damit direkt an den im WEF-Bericht beschriebenen Schwachstellen ansetzen: der fehlenden Möglichkeit vieler Organisationen, die Einhaltung regulatorischer Vorgaben durch Dritte zu verifizieren.

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Angesichts der von Copla zitierten Zahlen aus dem DORA-Dry-Run – insbesondere der niedrigen Erfolgsquote von 8 Prozent bei vollständiger Compliance – zielt das Angebot auf einen Markt, in dem regulatorische Anforderungen an Unternehmen aller Branchen zunehmen, während die praktische Umsetzung vielerorts noch hinterherhinkt.

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