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Copilot Studio: Aembit schützt KI-Agenten mit dynamischen Berechtigungen

17.06.2026 - 15:25:26 | boerse-global.de

Aembit integriert Just-in-Time-Credentials in Microsoft Copilot Studio, um KI-Agenten vor unbefugtem Zugriff zu schützen.

Aembit sichert KI-Agenten mit dynamischen Berechtigungen
Copilot - A glowing digital padlock icon on a futuristic network, symbolizing secure identity and access management for AI agents. 17.06.2026 - Bild: über boerse-global.de

Der IAM-Spezialist erweitert seine Plattform für KI-Agenten und ersetzt statische Schlüssel durch zeitlich begrenzte Berechtigungen.

Aembit hat seine Identity- und Access-Management-Plattform (IAM) für Microsoft Copilot Studio erweitert. Die auf der Identiverse 2026 vorgestellte Integration soll das wachsende Ökosystem der KI-Agenten absichern, indem sie den Zugriff autonomer Assistenten auf Unternehmensdaten kontrolliert. Das gab das Unternehmen am Dienstag bekannt.

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Dynamische Berechtigungen statt statischer Schlüssel

Das Kernproblem: Herkömmliche API-Schlüssel bleiben oft monatelang gültig – ein gefundenes Fressen für Angreifer. Aembit setzt deshalb auf Just-in-Time-Credentials. KI-Agenten erhalten nur die Rechte, die sie für eine bestimmte Aufgabe genau in dem Moment benötigen. Nach der Ausführung verfallen die Berechtigungen automatisch.

„Das minimiert das Risiko von unbefugtem Zugriff und Credential-Diebstahl erheblich", so das Unternehmen. Die Plattform nutzt dafür ein Konzept namens Blended Identity, das eine sichere Verbindung zwischen dem Agenten und den genutzten Ressourcen herstellt.

Integration in bestehende Unternehmensstrukturen

Die Anbindung erfolgt über Microsoft Entra ID (ehemals Azure Active Directory). Das ermöglicht eine nahtlose Einbindung in vorhandene Identity-Infrastrukturen – für Unternehmen ein entscheidender Vorteil, denn sie müssen keine neuen Systeme aufbauen.

Die Lösung bietet:
- Laufzeitbasierte Ausstellung von Berechtigungen
- Durchsetzung des Least-Privilege-Prinzips
- Umfassende Audit-Logs aller Agenten-Aktionen

Damit können Organisationen detailliert nachvollziehen, was ihre KI-Assistenten tun – eine Grundvoraussetzung für Compliance und Sicherheitsüberwachung.

KI-Agenten auf dem Vormarsch

Der Schritt kommt nicht von ungefähr. Analysten von Gartner prognostizieren, dass bis 2027 mehr als 50 Prozent aller Unternehmen KI-Agenten im Produktivbetrieb einsetzen werden. Für viele Firmen ist das keine Zukunftsmusik mehr, sondern drängende Gegenwart.

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Aembit-CEO David Goldschlag und CTO Kevin Sapp betonen: Der Wechsel von statischen zu dynamischen Identitäten sei entscheidend für den sicheren Einsatz dieser Technologien. „Ohne moderne Zugriffskontrollen werden KI-Agenten schnell zum Sicherheitsrisiko", warnt Sapp.

Sofort verfügbar mit Prüfliste

Die Integration ist ab sofort verfügbar. Sie richtet sich an Unternehmen, die mit Microsofts Low-Code-Plattform Copilot Studio eigene Agenten entwickeln und betreiben.

Parallel hat Aembit einen AI Readiness Checklist veröffentlicht. Sie soll IT- und Sicherheitsteams dabei helfen, ihre Infrastruktur auf die Anforderungen agentischer KI zu prüfen – ein praktischer Leitfaden für eine Technologie, die rasant an Bedeutung gewinnt.

de | wissenschaft | 69562980 |