ColorOS, OPPO

ColorOS 17: OPPO stellt Fluid-Fusion-Design mit neuer Navigation vor

Veröffentlicht am: 31.08.2026 um 23:54 Uhr | Redaktion boerse-global.de

OPPO und vivo stellen ColorOS 17 und OriginOS 7 vor. Beide Systeme starten im September zunächst in China, internationale Termine bleiben offen.

OPPO und vivo zeigen neue Android-Oberflächen für September
Modernes Smartphone mit elegantem Design auf einer minimalistischen Steinoberfläche bei Tageslicht. Illustration mit AI erstellt.

OPPO hat offizielle Teaser für die nächste Version seiner Android-Oberfläche ColorOS 17 veröffentlicht. Im Zentrum steht ein neues Designkonzept namens „Fluid Fusion“, das mit einer sogenannten Floating Island Navigation, global abgerundeten Ecken und flexiblen Feedback-Systemen aufwarten soll.

Nahezu zeitgleich zeigte auch der Schwesterkonzern vivo erste Einblicke in sein kommendes OriginOS 7, das auf ähnliche visuelle Prinzipien setzt. Die Ankündigungen unterstreichen einen Trend chinesischer Hersteller zu organischeren, physikalisch anmutenden Bedienoberflächen.

Liquid Acrylic statt Glas-Optik

Das Design von ColorOS 17 trägt laut OPPO die Bezeichnung „Liquid Acrylic“ und arbeitet mit weicherem Licht als vergleichbare Konzepte anderer Hersteller. Die Floating Island Navigation soll dabei fast alle integrierten Apps abdecken und als zentrales Bedienelement für Steuerfunktionen dienen.

Nach Angaben von OPPO handelt es sich nicht um eine Kopie bestehender Designsprachen – eine Ähnlichkeit zu Apples „Liquid Glass“-Ästhetik wurde ausdrücklich dementiert. Ergänzend zeigt die Oberfläche interaktive UI-Elemente, die sich je nach Kontext dehnen und zusammenziehen, um Rückmeldungen visuell erfahrbar zu machen.

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Rollout beginnt mit Find X10

Der offizielle Start von ColorOS 17 ist für September vorgesehen, zunächst gebündelt mit der neuen Find-X10-Serie in China. Erst danach sollen OnePlus- und Realme-Geräte folgen.

Eine öffentliche Beta-Version läuft bereits seit dem 6. August 2026 auf ausgewählten Modellen, darunter das Find X9 Pro, das Reno15 Pro sowie das OnePlus 15 und OnePlus 15R und das realme GT 8 Pro. Der breitere Rollout soll bis zum vierten Quartal 2026 erfolgen. Für Märkte außerhalb Chinas hat OPPO bislang keinen konkreten Zeitplan genannt.

vivo setzt bei OriginOS 7 auf transluzente Materialien

Parallel zu OPPOs Ankündigung präsentierte vivo Teaser für OriginOS 7. Auch hier dominieren transluzente Materialien, ergänzt um einen „Liquid Lock Screen“, ein neues Sticker-System sowie sogenannte Liquid Motion Effects, die mit Echtzeit-Physik arbeiten.

Technisch stützt sich das System auf die überarbeitete Blue River Engine mit einer Virtual GPU 4.0, die laut vivo eine um 14 Prozent schnellere Darstellung gegenüber OriginOS 6 sowie eine verbesserte Energieeffizienz bietet.

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Die Ankündigung von OriginOS 7 erfolgte durch den Product Director von vivo OS. Der Marktstart ist für September gemeinsam mit dem vivo X500 in China geplant, ein Rollout für den indischen Markt soll im Anschluss folgen.

Zwei Hersteller, ein Designtrend

Dass OPPO und vivo nahezu gleichzeitig auf transluzente, physikalisch reagierende Oberflächenelemente setzen, zeigt eine gemeinsam Richtung innerhalb der chinesischen Android-Landschaft: weg von starren Icon-Rastern, hin zu dynamischen, kontextabhängigen Bedienelementen.

Beide Hersteller verknüpfen den Software-Launch eng mit neuen Flaggschiff-Smartphones – bei OPPO mit der Find-X10-Serie, bei vivo mit dem X500. Für Nutzer außerhalb Chinas bleibt zunächst unklar, wann die jeweiligen Oberflächen international verfügbar sein werden, da beide Unternehmen bislang nur den chinesischen Starttermin im September konkret benannt haben.

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