Codex Micro: OpenAI stellt KI-Steuerpad für Entwickler vor
Veröffentlicht am: 16.07.2026 um 06:08 Uhr | Redaktion boerse-global.de
Der KI-Pionier OpenAI hat mit dem Codex Micro ein spezialisiertes Makro-Keypad vorgestellt, das Entwicklern die physische Steuerung von KI-Agenten ermöglicht. Das in Zusammenarbeit mit dem Hardware-Hersteller Work Louder entwickelte Gerät kostet umgerechnet rund 210 Euro und richtet sich an Programmierer, die mit OpenAIs Codex-KI arbeiten.
Physische Kontrolle für autonome Agenten
Der Codex Micro ist kein gewöhnliches Eingabegerät. Mit 12 Tasten, einem Joystick und einem Drehregler ausgestattet, dient es als Schaltzentrale für die Überwachung und Steuerung mehrerer KI-Threads. Ein Touch-Sensor und ein zusätzlicher Schalter ergänzen die Ausstattung.
Das Herzstück des Geräts bilden sechs mattierte, RGB-hinterleuchtete Tasten. Sie zeigen auf einen Blick den Status der einzelnen KI-Agenten an: Grün signalisiert ungelesene Nachrichten, Blau bedeutet, dass der Agent arbeitet. Orange fordert zur Freigabe durch den Menschen auf, Rot zeigt einen Fehler an.
Praktische Kurzbefehle wie „Akzeptieren", „Ablehnen" und „Push-to-Talk" erlauben schnelle Interaktionen. Besonders innovativ: Der „Reasoning-Dial" – ein Drehregler, mit dem Entwickler die Denktiefe des KI-Agenten physisch einstellen können. Das Keypad wird in einer limitierten Auflage angeboten, wahlweise mit klickenden oder leisen mechanischen Schaltern.
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Produktivitätsschub für macOS-Nutzer
Der Launch des Codex Micro fällt in eine Zeit, in der programmierbare Makro-Keypads zunehmend an Bedeutung gewinnen. Besonders auf macOS setzen Profis auf solche Geräte, um Arbeitsabläufe zu optimieren. In Kombination mit Automatisierungssoftware wie Keyboard Maestro lassen sich komplexe Befehle auf physische Tasten legen – etwa in der Audiobearbeitung mit Adobe Audition.
Die Geräte unterstützen mehrere Ebenen, sodass Anwender zwischen verschiedenen Profilen für unterschiedliche Anwendungen umschalten können. Ein Feature, das auch der Codex Micro bietet.
Die Vorstellung des Keypads kommt zu einem politisch angespannten Zeitpunkt: Erst kürzlich verklagte Apple OpenAI wegen des Vorwurfs des Diebstahls von Geschäftsgeheimnissen.
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ASUS erweitert ProArt-Serie
Ebenfalls am Dienstag brachte ASUS neue Peripherie für Kreativschaffende auf den Markt. Die KD300-Tastatur im 65-Prozent-Format kostet rund 150 Euro und setzt auf flache optische Schalter. Mit Bluetooth, 2,4-GHz-Funk und USB-C bietet sie drei Verbindungsoptionen. Ohne Hintergrundbeleuchtung hält der Akku laut Hersteller bis zu 16 Monate.
Die dazugehörige MD301-Maus für etwa 91 Euro wiegt unter 100 Gramm und verfügt über einen 8000-DPI-Sensor. Auch sie unterstützt drei Verbindungsmodi und richtet sich an Kreativprofis, die präzise Eingabegeräte für anspruchsvolle Workflows benötigen.
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