Claude, Anthropic-System

Claude KI: Anthropic-System führt 26 Prozent der Forschung an

Veröffentlicht am: 18.09.2026 um 04:42 Uhr | Redaktion boerse-global.de

Anthropic setzt Claude bei 26 Prozent der Modellforschung führend ein. Über 30.000 Agenten arbeiten parallel, Sicherheitsprüfungen binden Rechenleistung.

Anthropic: Claude steuert bereits 26 Prozent der KI-Forschung
Reihen von leuchtenden Serverschränken in einem modernen, minimalistischen Hochtechnologie-Labor. Illustration mit AI erstellt.

Das KI-Unternehmen Anthropic bindet seine eigene Software immer tiefer in die Schaffung künftiger Modellgenerationen ein. Wie das Unternehmen erklärte, führt das System Claude inzwischen 26 Prozent der Forschungs- und Entwicklungsarbeit an den nächsten KI-Modellen an. Dies ging aus Berichten vom 17. September 2026 hervor.

Rasantes Wachstum bei der Automatisierung von Forschungsaufgaben

Der Anteil von Aufgaben, die Claude federführend übernimmt, ist in kurzer Zeit stark gestiegen. Nach einer Skala der Forschungsorganisation Epoch AI lag der Wert im März noch bei lediglich 1 Prozent, bevor er bis zum Stand August auf die Marke von 26 Prozent kletterte.

Ein führender Einsatz bedeutet in diesem Kontext, dass die KI eine Aufgabe ausgehend von einer übergeordneten Eingabeaufforderung von Anfang bis Ende eigenständig abarbeitet, während menschliche Fachkräfte die Aufsicht behalten. Vollkommen autonom agiert Claude nach Unternehmensangaben in keinem der erfassten Bereiche.

Die Zusammenarbeit ist dennoch allgegenwärtig: Bei über 90 Prozent der gesamten Forschungsarbeit wirkte die KI mit Stand August kollaborativ mit. In diesen Fällen übernahm Claude jeweils große Teile der Arbeitslast unter enger menschlicher Anleitung.

Zehntausende Agenten und feste Kapazitäten für Sicherheit

Um die Entwicklung zu beschleunigen, setzt Anthropic auf eine parallele Infrastruktur. Mit Stand August forschten über 30.000 Software-Agenten gleichzeitig innerhalb des Unternehmens.

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Die Automatisierung geht dabei mit Vorgaben zur Systemintegrität einher: Eine interne Stichprobe aus dem Zeitraum vom 13. bis 20. Juli ergab, dass je nach Art der Forschung zwischen 6 und 12 Prozent der Rechenressourcen dediziert in die Sicherheitsüberwachung fließen.

Anthropic schlug vor, den Fortschritt bei der internen KI-Nutzung künftig über drei standardisierte Messgrößen zu erfassen: den Umfang der KI-geführten Forschung und Entwicklung, den Grad der Agenten-Aufsicht sowie die Zuteilung von Rechenkapazitäten für Forschungszwecke. Das Unternehmen plant, entsprechende Messwerte künftig in regelmäßigen Abständen zu veröffentlichen.

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Hohe Bewertung im Vorfeld möglicher Börsenpläne

Die fortschreitende Automatisierung der Kernentwicklung fällt mit einer Phase enormer Bewertungen zusammen. In einer Finanzierungsrunde im Mai erzielte Anthropic eine Post-Money-Bewertung von 965 Milliarden US-Dollar. Darüber hinaus wird für einen möglichen Börsengang ein Bewertungsrahmen von rund 2 Billionen US-Dollar diskutiert, verbunden mit einer Kapitalerhöhung von bis zu 100 Milliarden US-Dollar.

Mehr zum Thema bei Engadget: „Anthropic Says Claude 'Leads' 26 Percent Of Its AI R&D Work“

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