CINC erweitert GEO-Tool: Claude ergänzt die Analyse von sieben KI-Diensten
Veröffentlicht am: 29.09.2026 um 19:31 Uhr | Redaktion boerse-global.de
Das japanische Digitalunternehmen CINC hat sein internes Werkzeug zur Optimierung für generative Suchmaschinen und große Sprachmodelle um die Unterstützung von Claude ergänzt. Wie aus Berichten vom 29. September 2026 hervorgeht, erweitert das Unternehmen damit den Funktionsumfang seines spezialisierten Analyseinstruments für das sogenannte Generative Engine Optimization (GEO) und Large Language Model Optimization (LLMO).
Das interne System von CINC dient dazu, Ausgaben führender KI-Plattformen systematisch zu beobachten. Konkret erfasst die Software Antworten sowie zitierte Internetadressen, die auf frei wählbare Eingabeaufforderungen hin ausgegeben werden.
Mit der Integration von Claude deckt das Werkzeug nunmehr insgesamt sieben Dienste und Funktionen ab. Neben dem neu hinzugefügten Sprachmodell von Anthropic umfasst die Abfragepalette ChatGPT, Gemini, AI Mode, Perplexity, Google AI Overviews sowie Grok.
Datenbasis für Analysen und strategische Beratung
Mit dem Ausbau der Erfassungsfunktionen zielt CINC darauf ab, die gewonnenen Informationen für dienstübergreifende Auswertungen heranzuziehen. Das Unternehmen beabsichtigt, die aggregierten Daten sowohl für vertiefte Markt- und Sichtbarkeitsanalysen als auch für sein Beratungsangebot einzusetzen.
Im Fokus steht dabei das Verständnis darüber, welche Quellen von generativen Systemen herangezogen und als Verweise in den Antworten platziert werden. Da KI-gestützte Systeme im Informations- und Suchverhalten traditionelle Suchmaschinen zunehmend ergänzen oder ablösen, gewinnt die Auswertung zitierter Quellen für Unternehmen und Marketingstrategen an Bedeutung.
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Das Verfolgen von Nennungen und Verlinkungen in mehreren Modellen gleichzeitig ermöglicht es, Trends in der Informationsausgabe über verschiedene Technologieanbieter hinweg zu vergleichen.
Zunehmende Verbreitung alternativer Sprachmodelle
Die Aufnahme von Claude in das Überwachungsportfolio spiegelt die wachsende Bedeutung des Modells im Wettbewerbsumfeld generativer Assistenten wider. Laut Erhebungen des Wagniskapitalgebers Menlo Ventures verzeichnete Claude einen deutlichen Zuwachs beim Nutzeranteil: Während im Jahr 2025 lediglich 7 % der US-amerikanischen KI-Nutzer auf Claude zurückgriffen, stieg dieser Anteil im Jahr 2026 auf 20 %.
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ChatGPT behauptete sich den Erhebungen zufolge zwar weiterhin als meistgenutzte Plattform mit einem Anteil von 60 % unter den befragten KI-Nutzern in den Vereinigten Staaten, Anwender beschränken sich jedoch immer seltener auf ein einzelnes Modell.
Nach Angaben von Menlo Ventures lag die durchschnittliche Nutzung mehrerer generativer KI-Dienste bei 3,0 Plattformen je Person. Diese parallele Verwendung verschiedener Systeme unterstreicht die Notwendigkeit für Analysewerkzeuge, Abfragen plattformübergreifend abzubilden, um ein realistisches Bild der Sichtbarkeit digitaler Inhalte in generativen Umgebungen zu gewährleisten.
