Chronische Schmerzen: Helios Hünfeld startet stationäre Therapie mit acht Plätzen
Veröffentlicht am: 01.11.2026 um 10:09 Uhr | Redaktion boerse-global.deDie Helios St. Elisabeth Klinik Hünfeld stellt ihre schmerzmedizinische Versorgung neu auf. Mit dem Dienstantritt von Boris Veltum als neuem Chefarzt zum 1. November 2026 beginnt am Standort der Aufbau eines eigenständigen Fachbereichs. Die personelle Weichenstellung geht einher mit dem Start eines neuen stationären Versorgungsangebots, das Patientinnen und Patienten mit komplexen Schmerzzuständen gezielte Behandlungsoptionen eröffnen soll.
Stationäres Angebot für chronische Schmerzpatienten
Kern der Weiterentwicklung an der Hünfelder Klinik ist die Etablierung einer stationären multimodalen Schmerztherapie, die zum 1. November 2026 anläuft. Für das Programm stehen zunächst bis zu acht Behandlungsplätze zur Verfügung. Die Therapie richtet sich an Betroffene, bei denen chronische Schmerzen den Alltag maßgeblich beeinträchtigen und ambulante Maßnahmen an Grenzen stoßen.
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Das therapeutische Konzept setzt dabei primär auf nichtinvasive sowie nichtoperative Behandlungsverfahren. Diese bilden den Schwerpunkt der neu geschaffenen Einheit. Um das Spektrum bei Bedarf abzurunden, werden die konservativen Methoden bedarfsweise durch gezielte invasive Techniken ergänzt.
Darüber hinaus zählt auch die Akupunktur zum therapeutischen Repertoire der Abteilung. Klinikgeschäftsführerin Claudia Holland-Jopp begrüßte die Neubesetzung und den Ausbau dieses medizinischen Fachbereichs.
Langjährige regionale Erfahrung in Anästhesie und Palliativmedizin
Die Leitung dieses Bereichs übernimmt mit dem 53-jährigen Boris Veltum ein Mediziner, der über eine breite klinische Ausbildung in Hessen und Niedersachsen verfügt. Veltum absolvierte sein Medizinstudium an den Universitäten in Göttingen sowie Marburg. Seine Facharztausbildung für Anästhesiologie durchlief er am Klinikum Fulda.
In den darauffolgenden Jahren vertiefte Veltum seine Kenntnisse in Spezialdisziplinen: Am Schmerz&PalliativZentrum Fulda absolvierte er entsprechende Weiterbildungen in den Bereichen Spezielle Schmerztherapie sowie Palliativmedizin.
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Vor seinem Wechsel nach Hünfeld war er bereits in leitenden Funktionen in der Region tätig, zuletzt als Oberarzt am Herz-Jesu-Krankenhaus Fulda sowie am Krankenhaus Eichhof in Lauterbach. Neben seiner stationären Tätigkeit engagiert sich der Mediziner seit über 20 Jahren als Notarzt im Rettungsdienst des Landkreises Fulda.
Mit der Eröffnung des neuen Fachbereichs bindet die Hünfelder Klinik eine Fachdisziplin fest an ihren Standort, die durch die Verknüpfung von konservativen und ergänzenden Verfahren eine engmaschige Versorgung in Osthessen ermöglichen soll.
