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Chrome 150: Google bringt Zurück-Button endlich auf Android

Veröffentlicht: 10.07.2026 um 19:23 Uhr, Redaktion boerse-global.de

Google integriert einen dedizierten Zurück-Button in Chrome 150 für Android und überarbeitet die Menüstruktur für mehr Übersichtlichkeit.

Chrome 150 für Android: Neuer Zurück-Button und verbesserte Menüs
Smartphone-Bildschirm mit Google Chrome und leuchtendem Zurück-Button. Dezente digitale Überlagerungen. Illustration mit AI erstellt übermittelt durch boerse-global.de

Google hat die Verteilung von Chrome 150 für Android gestartet. Die neue Version bringt eine Navigationsfunktion, die iOS-Nutzer bereits seit Längerem nutzen können.

Der Rollout begann am 9. Juli 2026 über den Google Play Store. Herzstück des Updates ist ein dedizierter Zurück-Button im Hauptmenü des Browsers. Bisher mussten Android-Nutzer auf systemeigene Gesten oder Hardware-Tasten zurückgreifen. Die neue interne Schaltfläche sorgt nun für eine einheitliche Bedienung über verschiedene Betriebssysteme hinweg.

Überarbeitete Navigation und optimierte Bedienelemente

Die auffälligste Neuerung findet sich im Drei-Punkte-Menü: Ganz oben thront künftig der Zurück-Button. Google hat zudem die Menüstruktur überarbeitet. Der bisherige Informations-Button wurde durch einen neuen Bereich namens "Site controls" ersetzt. Dort finden sich künftig alle Sicherheits- und Berechtigungseinstellungen an zentraler Stelle.

Auch die Bezeichnungen wurden angepasst: Aus "Add to Home screen" wurde "Install and create shortcut" – eine klarere Beschreibung der Funktion für Web-Apps. Der Lesezeichen-Stern und der Download-Button haben neue Positionen erhalten. Die Änderungen rollt Google schrittweise serverseitig aus. Manche Nutzer erhalten die aktualisierte Oberfläche daher früher als andere.

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Leistungssprung für Entwickler

Parallel zur Browser-Oberfläche hat Google am 10. Juli 2026 LiteRT.js veröffentlicht. Die neue WebAssembly-Bibliothek beschleunigt KI- und Machine-Learning-Aufgaben direkt im Browser. Erste Tests zeigen: LiteRT.js ist bis zu dreimal schneller als TensorFlow.js. Möglich machen das die Technologien WebGPU und WebNN. Getestet wurde die Bibliothek unter anderem auf dem MacBook Pro M4 von 2024.

Chrome 150 selbst bringt zudem technische Verbesserungen für Entwickler: CSS-Gradient-Ränder und verfeinerte Schriftgrößen-Anpassungen sollen die Darstellung von Webseiten optimieren.

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Erste Stabilitätsprobleme gemeldet

Nicht alles läuft rund: Erste Nutzer berichten von Problemen mit der Videowiedergabe auf bestimmten Websites. Auch aktive Downloads sollen gelegentlich aus der Oberfläche verschwinden. Google arbeitet eigenen Angaben zufolge an der Behebung dieser Bugs. Der breite Rollout für die globale Android-Nutzerschaft läuft derweil weiter.

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