Chinesischer, Fünfjahresplan

Chinesischer Fünfjahresplan: TCM-Markt soll auf 1,5 Billionen Yuan wachsen

Veröffentlicht am: 25.07.2026 um 16:32 Uhr | Redaktion boerse-global.de

Pekings neuer Fünfjahresplan treibt die Digitalisierung der TCM voran und zielt auf einen Marktwert von 1,5 Billionen Yuan bis 2030 ab.

Chinas TCM-Plan: Digitalisierung und KI bis 2030 als Kernstrategie
Moderne medizinische Einrichtung mit digitalen Datenvisualisierungen und Elementen der Traditionellen Chinesischen Medizin. Illustration mit AI erstellt übermittelt durch boerse-global.de

Der „15. Fünfjahresplan zur Wiederbelebung und Entwicklung der TCM“ soll die Branche bis 2030 umfassend digitalisieren.

Ende Juli 2026 billigte der chinesische Staatsrat die neue Strategie. Das Ziel: Ein flächendeckendes, technologisch fortschrittliches TCM-Versorgungssystem für alle Altersgruppen. Der Fokus verschiebt sich von der bloßen Verfügbarkeit hin zur qualitativen Optimierung.

1,82 Milliarden Besuche als Basis

Die Zahlen aus dem Jahr 2025 zeigen die Dimension: Rund 1,82 Milliarden Patienten suchten TCM-Einrichtungen auf. Über 96 Prozent der öffentlichen Krankenhäuser der Sekundär- und Tertiärstufe verfügen bereits über klinische TCM-Abteilungen.

Der neue Plan setzt darauf, nationale medizinische Zentren für TCM zu schaffen. Diese sollen sich auf Durchbrüche bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Krebs, Nierenerkrankungen und Infektionskrankheiten konzentrieren.

Künstliche Intelligenz trifft auf Jahrtausende altes Wissen

Ein zentraler Pfeiler der Strategie: die Integration moderner Technologien. Der Plan sieht den massiven Ausbau digitaler Infrastrukturen und die Entwicklung spezifischer KI-Datensätze für die TCM vor.

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Der chinesische Fünfjahresplan sieht bis 2030 einen TCM-Kernmarkt von 1,5 Billionen Yuan vor – mit jährlichem Wachstum von sechs bis acht Prozent. Wer die Digitalisierung und Internationalisierung frühzeitig einleitet, sichert sich Wettbewerbsvorteile. TCM-Markt-Report 2026 jetzt anfordern

Die Initiative „Shennong kostet hundert Kräuter der neuen Ära“ soll die Heilpflanzenforschung modernisieren. Parallel dazu arbeiten Wissenschaftler an einem umfassenden „Kanon der chinesischen Medizin“. Hochrangige Technologieplattformen und nationale Labore sollen die TCM auf ein neues wissenschaftliches Niveau heben.

Milliarden-Markt mit Wachstumsdynamik

Die wirtschaftlichen Aussichten sind beeindruckend: Marktbeobachter prognostizieren ein jährliches Wachstum von sechs bis acht Prozent für die Kernindustrie. Bis 2030 könnte der Marktwert 1,5 Billionen Yuan erreichen, die gesamte Wertschöpfungskette im Gesundheitsbereich sogar 3,5 Billionen Yuan.

Zusätzliche Impulse liefert die aktualisierte nationale Liste der unentbehrlichen Arzneimittel. Sie wurde um 48 TCM-Präparate erweitert – darunter neue Wirkstoffe gegen Depressionen. Bereits 2024 lag der Umfang der TCM-Industrie bei über 1,4 Billionen Yuan.

Fachkräfte und internationale Standards

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Die Integration von KI und digitalen Infrastrukturen in die TCM wird im neuen Fünfjahresplan massiv vorangetrieben. Für Entscheider in der Gesundheitsbranche entstehen neue Chancen – aber auch Zulassungs- und Standardisierungsfragen. Dieser Report liefert eine konkrete Checkliste für die digitale Transformation. KI-Checkliste für TCM-Praxis sichern

Um die ambitionierten Ziele zu erreichen, investiert die Regierung in die Ausbildung: Die TCM soll ins „Double First-Class“-Programm für Spitzenuniversitäten integriert werden. Modell-Colleges und Förderprogramme wie das „Qihuang-Projekt“ sind geplant.

Ein weiteres Ziel: die Steigerung des globalen Einflusses der TCM durch neue internationale Standards. Erstmals definiert ein Fünfjahresplan zudem die „hochwertige Entwicklung der integrierten chinesischen und westlichen Medizin“ als eigenständige Schwerpunktaufgabe. Die Zusammenarbeit beider Medizinsysteme soll institutionalisiert werden.

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