ChatGPT, Plus

ChatGPT Plus: OpenAI setzt Fünf-Stunden-Limit ab sofort wieder durch

Veröffentlicht am: 25.08.2026 um 05:02 Uhr | Redaktion boerse-global.de

OpenAI stellt fünftägige Nutzungsgrenzen für bestimmte ChatGPT-Abos wieder her. Pro-, Enterprise- und Education-Kunden bleiben von der Einschränkung ausgenommen.

OpenAI reaktiviert Zeitlimits für ChatGPT Plus: Ausnahmen für Pro-Nutzer
Ein moderner Laptop mit Programmcode auf einem dunklen Büroschreibtisch. Illustration mit AI erstellt übermittelt durch boerse-global.de

Der KI-Entwickler OpenAI hat die zeitlichen Nutzungsbeschränkungen für bestimmte Abonnement-Modelle wieder in Kraft gesetzt. Ab dem 25. August 2026 gilt für Nutzer von ChatGPT Plus bei der Verwendung von Codex und ChatGPT Work erneut ein Zeitlimit von fünf Stunden. Während diese kurzfristige Beschränkung wiederhergestellt wurde, bleibt die bereits bestehende wöchentliche Nutzungsobergrenze für die betroffenen Dienste unverändert bestehen.

Von der Wiedereinführung der Zeitlimits sind jedoch nicht alle zahlenden Kunden betroffen. Abonnenten der Pro-Stufe, die Tarife im Wert von 100 US-Dollar oder 200 US-Dollar nutzen, sind von diesen Einschränkungen ausgenommen. Ebenso teilte das Unternehmen mit, dass für Kunden aus den Bereichen Enterprise und Education keine Änderungen an den aktuellen Nutzungsbedingungen vorgenommen wurden.

Fehlerbehebung und Kontingent-Resets

Die Wiederherstellung der Limits folgt auf eine Phase technischer Instabilitäten. Erst am 24. August 2026 hatte OpenAI die wöchentlichen Nutzungskontingente für Codex bei den betroffenen zahlenden Nutzern zurückgesetzt. Hintergrund dieser Maßnahme waren Fehler im System, die zu einem ungewöhnlich schnellen Verbrauch des verfügbaren Volumens geführt hatten.

Nach internen Untersuchungen durch eine speziell zusammengestellte Expertengruppe, ein sogenanntes „Tiger-Team“, konnten die Ursachen für den fehlerhaften Kontingentverbrauch identifiziert werden.

Anzeige

Wer sich mit dem professionellen Einsatz von KI befasst, muss neben der technischen Verfügbarkeit auch die rechtlichen Rahmenbedingungen im Blick behalten. Dieser kostenlose Umsetzungsleitfaden bietet Unternehmen einen kompakten Überblick über alle Anforderungen, Pflichten und Fristen der EU-KI-Verordnung. EU AI Act in 5 Schritten verstehen: Fristen, Pflichten und Risikoklassen kompakt erklärt

Die Probleme betrafen insbesondere die Bildverarbeitung innerhalb lang andauernder Sitzungen, den Computer-Verlauf sowie den automatischen Titelgenerator. Obwohl die Korrekturen weitgehend implementiert wurden, hieß es aus Branchenkreisen, dass die Zurücksetzung der Kontingente bei einigen Geschäftskonten am Montag noch nicht vollzogen war.

Ein Mitarbeiter namens Tibo kündigte die entsprechenden Fehlerbehebungen für den 24. August an. Es handelte sich dabei bereits um den dritten Fall innerhalb des Monats August, in dem OpenAI die Nutzungslimits aufgrund technischer Probleme zurücksetzen musste.

Erprobung neuer Ausfallstufen

Parallel zur Stabilisierung der bestehenden Tarife testet OpenAI derzeit eine bisher nicht öffentlich dokumentierte Rückfallstufe unter dem Namen „Luna Reserve“. Dieses System ist dafür vorgesehen, berechtigte Plus- und Pro-Nutzer automatisch auf ein alternatives Modell namens „gpt-reserve“ umzustellen, sobald die Limits für die fortgeschrittenen Modelle erreicht sind.

Diese Reserve-Stufe bietet nach ersten Erkenntnissen ein separates Nutzungskontingent. Ein wesentlicher Vorteil für die Anwender besteht darin, dass die ursprünglichen Modelleinstellungen auch nach der Umstellung beibehalten werden.

Anzeige

Mit der zunehmenden Nutzung von KI-Systemen im Arbeitsalltag rücken auch neue Compliance-Anforderungen in den Fokus von Unternehmen. Erfahren Sie in diesem kostenlosen Report, welche KI-Systeme als Hochrisiko eingestuft werden und welche Dokumentationspflichten Sie jetzt konkret umsetzen müssen. Kostenlosen Umsetzungsleitfaden zum EU AI Act anfordern

Offizielle Dokumentationen zu „Luna Reserve“ liegen aktuell noch nicht vor, die Funktion wird jedoch bereits als ergänzende Kapazität für Nutzer der High-End-Modelle erprobt. Ziel dieser Entwicklung scheint es zu sein, die Nutzbarkeit der Dienste auch nach Erreichen der regulären Kapazitätsgrenzen ohne vollständigen Abbruch der Arbeitsabläufe zu gewährleisten.

Disclaimer...

de | wissenschaft | 69996699 |