ChatGPT für PowerPoint: OpenAI startet KI-Assistent für Folien
28.05.2026 - 01:21:37 | boerse-global.deKI-gestützte Präsentationserstellung wird Realität, während Hacker und Hardware-Fehler für Chaos sorgen.
OpenAI hat am 26. Mai 2026 eine Beta-Version von ChatGPT für Microsoft PowerPoint gestartet. Der KI-Assistent soll die Erstellung von Folien revolutionieren – per Sprachbefehl aus der Seitenleiste heraus. Nutzer aller Tarife, von Free bis Enterprise, können ab sofort Präsentationen aus Notizen generieren, bestehende Inhalte zusammenfassen oder die Erzählstruktur anpassen. Die KI greift dabei auf externe Quellen wie Gmail, Outlook oder SharePoint zu.
Doch die neue Freiheit hat Grenzen: Komplexe Formatierungen oder spezielle Schriftarten unterstützt das Tool noch nicht. OpenAI rät dringend, alle KI-generierten Inhalte vor der finalen Nutzung zu überprüfen.
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Neue Schutzprotokolle gegen Datenverlust
Nur einen Tag später, am 27. Mai 2026, veröffentlichten Branchenexperten neue Richtlinien zur Wiederherstellung verlorener Präsentationsdateien. Der Hintergrund: Abstürze, Sync-Fehler und Dateikorruption gehören zum Alltag vieler Nutzer. Die Ursache liegt oft in Software-Instabilitäten oder unterbrochenen Cloud-Synchronisationen.
Der empfohlene Rettungsweg: Lokale Speicher und temporäre Ordner nach älteren Versionen durchsuchen. Spezialtools wie Wondershare Recoverit können fragmentierte Dateien filtern und kategorisieren, um verlorene Folien wiederherzustellen. Zur Vorbeugung empfehlen Experten, Meilenstein-Versionen vor größeren Änderungen zu speichern und Backups sowohl in der Cloud als auch auf USB-Sticks anzulegen.
HP-BIOS-Fehler legt High-End-Geräte lahm
Auch auf Hardware-Ebene knirscht es gewaltig. HP bestätigte am 26. Mai 2026 einen BIOS-Fehler, der seit April High-End-Windows-11-Geräte wie EliteBook- und ZBook-Workstations betrifft. Das Problem: Ein BIOS-Update über Windows Update versetzt Computer in eine Endlosschleife aus BitLocker-Wiederherstellungsaufforderungen oder friert das System komplett ein.
Betroffene Nutzer sollen automatische Updates deaktivieren oder ein BIOS-Downgrade mit speziellen Netzwerkadaptern durchführen.
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Neue macOS-Malware im Umlauf
Parallel dazu wurde am selben Tag ein neuer Infostealer namens SHub Reaper für macOS identifiziert. Die Schadsoftware tarnt sich als Apple-Sicherheitsupdate, installiert Hintertüren und stiehlt Dokumente, Browserdaten sowie Kryptowährungs-Zugänge. Betroffen ist macOS Tahoe 26.4.
Der Zeitpunkt ist brisant: Apple bereitet sich auf die Worldwide Developers Conference am 8. Juni 2026 vor, auf der macOS 27 vorgestellt werden soll. Insidern zufolge wird dies das Ende der Unterstützung für Intel-basierte Macs bedeuten.
Physischer Datenklau und Brandkatastrophe
Die Verletzlichkeit digitaler Vermögenswerte zeigt sich auch in der realen Welt. Ein Brand im Bezirksgericht von Gurugram am 26. Mai 2026 zerstörte einen Großteil der unteren Gerichtsakten. Ein High-Court-Richter hat bereits die Wiederherstellungsbemühungen übernommen.
Noch schwerwiegender: Die Produktionsfirma Tiger Baby Digital LLP meldete den Diebstahl von 66 Festplatten. Die gestohlenen Datenträger mit Kapazitäten zwischen 16 und 72 Terabyte enthielten vertrauliches Material – darunter Rohmaterial und Postproduktions-Backups für mehrere große Film- und Serienprojekte. Die Ermittler gehen davon aus, dass ein Mitarbeiter die Festplatten gestohlen und verkauft hat. Der finanzielle Schaden liegt bei mehreren Hunderttausend Rupien, die betroffenen Produktionen sind akut gefährdet.
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