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Canyon Roadlite:ON V2X: Erstes E-Bike mit Vehicle-to-Everything-Tech

05.07.2026 - 12:36:36 | boerse-global.de

Canyon präsentiert das erste E-Bike mit V2X-Technologie. Das System warnt Fahrer vor Gefahren und teilt Daten mit anderen Verkehrsteilnehmern.

Canyon Roadlite:ON V2X: Erstes E-Bike mit Car-to-X-Kommunikation
Canyon - Ein E-Bike-Lenker mit Smartphone-Navigation und holografischen V2X-Kommunikationssignalen. Im Hintergrund eine Person mit Smart Glasses. 05.07.2026 - Bild: über boerse-global.de

Das System teilt Positionsdaten, Geschwindigkeit und Fahrtrichtung in Echtzeit mit anderen Fahrzeugen und der Infrastruktur. Entwickelt wurde die Technologie zusammen mit Volkswagen.

Die Funkreichweite beträgt 300 Meter nach vorne und 150 Meter nach hinten. Erkennt das System eine Gefahr, warnt es den Fahrer durch Vibrationen im Lenker. Das 13,9 Kilo schwere E-Bike kommt mit Carbonrahmen, Bosch-Motor und rund 90 Kilometern Reichweite.

Smart Glasses als Navi-Ersatz

Parallel zur Fahrzeugtechnik wächst der Markt für tragbare Displays. Die Even Reality G2 blenden Navigationshinweise, Übersetzungen und eine KI-Schnittstelle als grünes Head-up-Display ins Sichtfeld ein. Die Brille verzichtet auf Kameras und Lautsprecher.

Gesteuert wird sie per App, Touch-Flächen oder einem speziellen Ring. Mit rund 699 Euro positioniert sie sich als Alternative zum Smartphone am Lenker.

ABS und Blinker für den Alltag

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Auch bei der Hardware gibt es Fortschritte. Das Focus Thron 6.8 nutzt das Bosch eBike ABS für bessere Kontrolle bei Gefahrenbremsungen. Ausgestattet ist das Mountainbike mit Performance Line CX und 600-Wh-Akku.

Bei Pendler-E-Bikes wie dem Fiido Nomads halten integrierte Blinker und Drehmomentsensoren Einzug – und das schon ab 1.400 Euro. Tests zeigen aber Schwächen: ungenaue Akku-Anzeigen und abruptes Abschalten der Motorunterstützung bei 25 km/h.

Sicherheitsrisiko Akku: Worauf es ankommt

Die Akzeptanz von E-Bikes hängt stark von der Infrastruktur ab. In Kiel bewerten 80 Prozent der Befragten die Fahrradinfrastruktur als gut bis sehr gut. Gleichzeitig warnen Experten vor Bränden durch Lithium-Ionen-Akkus, vor allem beim Laden.

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Sicherheitsexperten raten zu Original-Ladegeräten und empfehlen, Akkus nicht unbeaufsichtigt oder über Nacht zu laden. Auch direkte Sonneneinstrahlung ist tabu. Auf der Intersolar wurden bereits Natrium-basierte Heimspeicher gezeigt – sie gelten als frostfest und weniger brandgefährdet, sind aber noch schwerer als Lithium-Akkus.

de | wissenschaft | 69695757 |