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Canva Code 2.0: KI erstellt Websites ohne Programmierkenntnisse

Veröffentlicht: 15.07.2026 um 16:14 Uhr, Redaktion boerse-global.de

Canva stellt KI-Tool Code 2.0 vor, das Websites und Apps per Sprachbefehl erstellt. Die Entwicklungszeit sinkt um 75 Prozent.

Canva Code 2.0: KI-Tool erstellt Websites per Sprachbefehl
Eine Hand interagiert mit einer holografischen Schnittstelle, die abstrakten Code und Designelemente zeigt und KI-Werkzeuge für Design und Entwicklung symbolisiert. Illustration mit AI erstellt übermittelt durch boerse-global.de

Canva Code 2.0 ermöglicht es Nutzern, Websites, Apps und interaktive Spiele allein durch natürliche Sprachbefehle zu erstellen – ganz ohne Programmierkenntnisse.

Entwicklung im Zeitraffer

Rund 265 Millionen monatliche Nutzer – darunter auch Anwender der kostenlosen Version – können ab sofort auf die erweiterte Funktion zugreifen. Das Tool kombiniert KI-gestützte Code-Generierung mit klassischen Design-Werkzeugen. Nutzer geben einfach Textanweisungen ein, wählen Vorlagen aus oder importieren bestehenden HTML-Code. Ein visueller Drag-and-Drop-Editor erlaubt anschließend die Feinanpassung des generierten Codes.

Die Ergebnisse können sich sehen lassen: Laut Unternehmensangaben verkürzt die neue Version die Code-Erstellungszeit um 75 Prozent im Vergleich zum Vorgänger. Auch der Weg vom ersten Prompt bis zur veröffentlichten Anwendung ist um 30 Prozent schneller geworden. Seit Einführung der ersten Code-Funktionen entstanden auf der Plattform bereits über sechs Millionen Websites.

Canva positioniert Code 2.0 als „letzte Verarbeitungsschicht“ für KI-generierten Code – eine Brücke zwischen automatischer Erstellung und fertigem Produkt. Branchenanalysten schätzen den Markt für solche Entwicklungswerkzeuge für 2026 auf rund 4,5 Milliarden Euro – mit einem prognostizierten Wachstum auf knapp 11,8 Milliarden Euro bis 2027.

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Sicherheitslösungen für die KI-Ära

Doch mit der neuen Freiheit kommen auch neue Risiken. Der Sicherheitsspezialist Checkmarx hat zeitgleich autonome „Self-Healing Agents“ vorgestellt, die Schwachstellen in KI-generiertem Code eigenständig erkennen und beheben können. Der Hintergrund: Zwar nutzen 96 Prozent der Entwickler mittlerweile KI-Coding-Tools, doch Studien zufolge sind nur zwischen 24 und 36 Prozent des generierten Codes sowohl sicher als auch funktionsfähig. Checkmarx verspricht, dass sein neues Tool den manuellen Aufwand für Abhängigkeitsmanagement um bis zu 70 Prozent reduzieren kann.

Ebenfalls am Dienstag brachte Port seinen AI Builder auf den Markt. Das Tool konzentriert sich auf Plattform-Engineering und erlaubt die Erstellung von agentischen Workflows per Sprachbefehl. Es greift dabei auf einen firmeneigenen „Context Lake“ zu, der organisationsspezifische Daten für Incident-Management und Ressourcenverwaltung bereitstellt.

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Design-Tools im Aufwind

Auch im Bereich Design und Zusammenarbeit tut sich einiges: Mit SEZEE launchte die Firma BUFF heute ein cloudbasiertes Tool für Design-Reviews. Teams können Kommentare direkt auf digitalen Assets platzieren und so Versionen verwalten. Eine KI-gestützte Korrekturfunktion sowie die Möglichkeit für externe Mitarbeiter, ohne Registrierung an Reviews teilzunehmen, runden das Angebot ab.

Bereits am Dienstag erschien Shaders v3 mit einer unendlichen Arbeitsfläche und Echtzeit-Updates. Die auf TypeGPU basierende Rendering-Engine soll Produktions-Builds dreimal kleiner machen und die Shader-Kompilierung um das bis zu 25-Fache beschleunigen.

Mit Agents.design gibt es zudem eine neue Plattform, die Design-Ressourcen speziell für KI-Entwickler bündelt. Die kuratierte Galerie soll die Qualität der Benutzeroberflächen verbessern, die von verschiedenen KI-Agenten generiert werden.

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