Cannabis-Medikament, Exilby

Cannabis-Medikament Exilby: Signifikante Schmerzreduktion ohne Opioide

12.06.2026 - 14:49:47 | boerse-global.de

Studien zeigen Potenzial von Papayakernen gegen Magengeschwüre. Cannabis-Medikament Exilby erhält Zulassung für chronische Rückenschmerzen.

Papayakerne, Darmreinigung & Cannabis: Neue Wege bei Magen-Darm-Leiden
Cannabis-Medikament - Nahaufnahme von Papayakernen auf einer rustikalen Holzoberfläche, umgeben von verschwommenen Kräutern und Laborgeräten. 12.06.2026 - Bild: über boerse-global.de

Wissenschaftler untersuchen zunehmend das Potenzial pflanzlicher Stoffe und ganzheitlicher Ansätze. Aktuelle Studien zeigen: Natürliche Inhaltsstoffe können die Verdauungsgesundheit fördern und Entzündungen lindern.

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Papayakerne: Kleine Kraftpakete aus der Natur

Das vietnamesische Institut für Forschung und Entwicklung traditioneller Medizin hat Papayakerne als wertvolles Heilmittel identifiziert. Die Kerne stecken voller bioaktiver Substanzen: Flavonoide, Tannine, Alkaloide und Terpene.

Tierversuche belegen spezifische Effekte des Extrakts. Er reduziert die Magensäuresekretion – besonders relevant bei alkoholbedingten Magengeschwüren. Zudem senkt er Blutzucker, Triglyceride und LDL-Cholesterin, während das HDL-Cholesterin steigt.

In der östlichen Heilkunde behandeln Ärzte mit den Kernen Lebensmittelvergiftungen, Harnwegsinfektionen und Pilzerkrankungen wie Candida. Die Fachleute warnen jedoch: Große Mengen sind tabu. Schwangere, Stillende und Frauen mit Kinderwunsch sollten ganz verzichten.

Darmreinigung: Reset für das Verdauungssystem

Über die punktuelle Behandlung hinaus diskutieren Mediziner die systematische Darmreinigung. Ziel: Regeneration der Darmschleimhaut und Regulierung der Darmflora. Zum Einsatz kommen Kombinationen aus Mineralerde, Flohsamenschalenpulver und Probiotika.

Auch Apfelessig steht im Fokus. Experten untersuchten seine Wirkung auf ein gesundes Darmmilieu und das Gewichtsmanagement. Ein weiterer Aspekt: Eine gestörte Darmflora erhöht das Risiko für Darmkrebs. Bestimmte Bakterien produzieren DNA-schädigende Toxine.

Ernährungsumstellungen gewinnen daher an Bedeutung. Fallberichte zeigen: Sie können sogar chronische Entzündungskrankheiten wie Asthma beeinflussen.

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Cannabis-Medikament: Neue Hoffnung bei chronischen Schmerzen

Am 11. Juni erhielt das Präparat Exilby die Zulassung in Deutschland. Das Medikament basiert auf einem standardisierten Cannabis-Sativa-Extrakt. Es ist für chronische Rückenschmerzen mit neuropathischer Komponente vorgesehen.

Klinische Phase-3-Studien mit über 1.200 Patienten belegten eine signifikante Schmerzreduktion. Der entscheidende Vorteil gegenüber Opioiden: die bessere Verträglichkeit im Magen-Darm-Trakt. Opioide verursachen häufig schwere Verdauungsbeschwerden.

Der Markteintritt in Deutschland und Österreich ist für September geplant.

Ausblick: Gentechnisch veränderte Würmer als „Apotheke im Körper"

Forscher der Washington University veröffentlichten im Juni in Nature Communications einen futuristischen Ansatz. Sie veränderten Hakenwürmer gentechnisch so, dass sie therapeutische Proteine im Körper produzieren. Die Methode könnte langfristig Diabetes und chronische Entzündungen behandeln – eine echte „Apotheke im Körper".

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