Burnout-Prävention, IWS-Programm

Burnout-Prävention: IWS-Programm hilft 457 Teilnehmern bundesweit

Veröffentlicht: 09.07.2026 um 22:17 Uhr, Redaktion boerse-global.de

Experten betonen die Bedeutung von Selbstführung und klaren Strukturen für psychische Gesundheit am Arbeitsplatz. Studien belegen Wirksamkeit von Peer-Programmen.

Selbstführung und Strukturen: Neue Wege zur Burnout-Prävention
Burnout-Prävention - Burnout-Prävention: IWS-Programm hilft 457 Teilnehmern bundesweit 09.07.2026 - Bild: über boerse-global.de

Während methodische Management-Ansätze lange dominierten, zeigen aktuelle Analysen: Die innere Haltung von Führungskräften und die Gestaltung organisationaler Strukturen sind entscheidend für nachhaltige Burnout-Prävention und Produktivität.

Selbstführung: Mehr als nur Methoden

Effektive Führung beginnt bei der eigenen Haltung – nicht bei Methoden. Das betonte ein Führungscoach in einer Mitteilung vom 9. Juli 2026. Zu den häufigsten Problemen in der Praxis zählen Konfliktvermeidung, mangelnde Konsequenz und die Tendenz, Verantwortung zurückzuholen. Die Lösung? Klare Kommunikation, konsequente Verantwortungsübergabe und der Rückzug aus operativen Tätigkeiten.

Anfang Juli 2026 wurden in Mastershausen Konzepte ausgezeichnet, die Selbstfürsorge als Kernkompetenz definieren. Eine Mentorin für Führungskräfte betonte: Gesunde Selbstführung ist die Basis für nachhaltige Unternehmenskultur. Parallel dazu verbindet ein weiteres Konzept neurowissenschaftliche Erkenntnisse mit Schauspielkunst. Ziel: Eine „innere Heimat“ schaffen, die das Vertrauen in der Führung stärkt.

Strukturen statt Schuldzuweisungen

Scheitern in Unternehmen liegt oft nicht an individuellen Fehlern, sondern an mangelhaften Strukturen. Das erklärte eine Organisationssoziologin der Universität Potsdam am 8. Juli 2026. Sie kritisierte rein appellative Kommunikation und forderte: Formale Strukturen müssen mit der gelebten Praxis abgeglichen werden.

Auch auf einem Symposium der Führungsakademie Berlin Anfang Juli 2026 stand das Arbeitsumfeld im Fokus. Experten diskutierten psychologische Sicherheit und Führung in Ausnahmesituationen. Ihr Fazit: Humor und zwischenmenschliche Verbindung sind essenziell, um Teams auch unter Druck stabil zu führen.

Anzeige

Das IWS-Programm hat bei 457 Teilnehmern an neun Standorten das Selbststigma reduziert und die Lebensqualität verbessert. Erfahren Sie in diesem Leitfaden, wie Sie ein ähnliches Peer-Programm in Ihrem Unternehmen aufbauen. Leitfaden zur Burnout-Prävention jetzt anfordern

Praxisbeispiele: Gesundheitsförderung direkt am Arbeitsplatz

Der Automobilzulieferer AUMOVIO zeigt, wie es geht. Am Standort Frankfurt startete das Unternehmen ein Modellprojekt für Schichtarbeiter. In kurzen Einheiten direkt am Arbeitsplatz behandelten sie Themen wie Schlafqualität und Regeneration. Der niedrigschwellige Zugang soll die Akzeptanz für gesundheitsfördernde Maßnahmen erhöhen.

Aus Österreich kommt ein Bericht vom 8. Juli 2026 über spezifische Entspannungstechniken zur Burnout-Prävention. Eine Studie in The Lancet Regional Health – Europe belegt zudem die Wirksamkeit von Peer-Programmen. Das Programm „In Würde zu sich stehen“ (IWS) reduzierte bei 457 Teilnehmenden an neun deutschen Standorten das Selbststigma bei psychisch Erkrankten und verbesserte Lebensqualität sowie soziale Inklusion.

Leistungsdruck trifft auf demografischen Wandel

Anzeige

Steigende Burnout-Raten und stagnierende Produktivität – viele Unternehmen fehlen wirksame Präventionsstrukturen. Dieser Leitfaden zeigt Ihnen, wie Sie mit 5 konkreten Maßnahmen psychologische Sicherheit schaffen und Ihre Führungskräfte stärken. 5 Maßnahmen für psychologische Sicherheit sichern

Die gesundheitliche Lage älterer Arbeitnehmer verschlechtert sich. Eine Studie des Instituts Arbeit und Qualifikation (IAQ) der Universität Duisburg-Essen vom 9. Juli 2026 zeigt: Der Gesundheitszustand der 58- bis 65-Jährigen hat sich seit 2010 verschlechtert. Viele sind für eine Fortführung ihrer Tätigkeit zu krank, erfüllen aber nicht die hohen Hürden für eine Erwerbsminderungsrente.

Gleichzeitig fordern Fachbeiträge vom 9. Juli 2026: Führungskräfte müssen trotz Gesundheitsfokus klare Kanten zeigen. Hohe Erwartungen und ehrliches Feedback bleiben notwendig, um die volle Leistungsfähigkeit von Teams zu erhalten. Der Hintergrund: Die Produktivität in Deutschland stagniert. Laut Institut der deutschen Wirtschaft (IW) stieg sie in den vergangenen fünf Jahren nur um jährlich 0,4 Prozent. Viele Unternehmen setzen auf künstliche Intelligenz als Produktivitätstreiber – doch es fehlen oft Strategien zur praktischen Umsetzung und Messung.

Disclaimer zu unseren Artikeln: Keine Anlageberatung, keine Kauf oder Verkaufsempfehlung. Angaben zu Kursen, Unternehmen und Märkten ohne Gewähr; Änderungen jederzeit möglich. Börsengeschäfte können zu hohen Verlusten führen. Unsere Beiträge werden ganz oder teilweise automatisiert mit Unterstützung von AI erstellt und geprüft.

de | wissenschaft | 69734737 |